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Vorwort
Wie soll ich ihn überhaupt nennen, damit es seine Frau niemals erfährt? Einen bretonischen Vornamen werde ich ihm auf jeden Fall geben, denn einen solchen hatte er ja. Aber es sollte ein Bardenname sein, der Name eines jener irischen Helden, deren Mut absurd war und die ihre Schlachten meistens verloren haben, nie aber ihre Seele.
Wie wäre es mit einem Wikingernamen? Nein, die waren blond. Lieber einen Keltennamen — die keltischen Männer waren dunkel, stämmig, ihre Augen waren hell, und in ihren Bärten lag ein rötlicher Hintergedanke. Doch, zu diesem Volk mit ungenauer Geographie, mit umstrittener Geschichte, das allenfalls in der Dichtung, kaum in der Wirklichkeit überlebt hat, gehörte er.
Einen rücksichtslosen, rauhfelsigen Namen will ich ihm geben, einen Namen, der zu seiner kantigen Gestalt paßt, zu seinen dunklen, vorne ein wenig tief ansetzenden und im Nacken dicht gekräuselten Haaren; einen Namen, der zu seinen leuchtendblauen Augen paßt - blau wie zwei Meeressplitter unter dem Dickicht der Augenbrauen —, zu seinen Tatarenbackenknochen, zu dem kupferschimmernden Bart, den er sich wachsen ließ, wenn er auf See war.