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DER NAME DES DÄNISCHEN DICHTERS HANS CHRISTIAN Andersen ist am engsten und dauerhaftesten mit seinen Märchen verbunden. Weder seine einst sehr geschätzten Romane noch seine mißglückten Versuche im Drama noch endlich seine nie richtig entfaltete Lyrik haben dem Dichter den heißersehnten dauernden Ruhm eingetragen, sondern die zunächst so anspruchslos erscheinenden Märchen. Wer den Namen Andersen liest, der denkt zunächst oder vielleicht auch nur noch an seine Märchen. Aber tut er es wirklich.^ Verbindet er wirklich diese Märchen mit dem Namen Andersens, ja eines Dichters überhaupt.^ Man lernt diese Märchen ja meist in früher Jugend kennen, ohne zu wissen, daß sie von einem Dichter, eben dem Dänen Hans Christian Andersen geschaffen sind. Die Jugend eignet sie sich an, als ob sie von je ihr Eigentum gewesen wären, ja, als ob sie selbst sie sich erdichtet hätte. Und das nicht nur bei uns. Überall in der Welt, wo Jugend aufwächst, werden Andersens Märchen gelesen, als ob sie ein herrenloses Gut seien, das sich jeder aneignen kann. Der dänische Andersen-Biograph Karl Larsen berichtet, daß er 1912 in Japan auf einem Markt kleine, dünne, wohlfeile, für Kinder bestimmte Bilderbücher mit Märchen Andersens gekauft habe. Das ist aber nur ein Beispiel statt vieler. Nach einer Schätzung sind Andersens Märchen in mehr als dreißig Sprachen übersetzt, sie sind zu Völkern und Kulturen gelangt, die von denen ihres Ursprungslandes