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EINFÜHRUNGDie Insel Santorin übt eine ganz besondere Anziehungskraft auf den Besucher aus, ganz gleich, wo dessen spezielle Interessen und Neigungen liegen. Der Fachgeologe findet an den steilen Abbruchswänden der Caldera ein einzigartiges stratographisches Museum vulkanischen Ursprungs. Für den Vulkanologen oder den einfach Interessierten wird der halberioschene Vulkan der Insel von Reiz sein. Der Archäologe und der Altertuins- oder Kunstliebhaber allgemein werden den archäologischen Reichtum von Santorin bewundem, dessen Zeugnisse nahezu die gesamte Kulturgeschichte der Ägäis belegen. Der Naturfreund schließlich wird in der Einmaligkeit der dramatischen Landschaft und der malerischen Küsten Befriedigung finden. Das sind die Geheimnisse der Insel, die bewirken, daß ihre Bewunderer namentlich in den Sommermonaten zu Tausenden dorthin strömen. Mit Linien- und Kreuzfahrtschiffen, mit kleinen Ausflugsbooten oder mit dem Flugzeug treffen täglich zahllose Besucher ein.Geographie, GeologieSantorin liegt im südlichen Teil des Ägäischen Meeres und ist die südlichste Insel der Kykladen. Ihre Fläche beträgt 73 Quadratkilometer und ihre Bevölkerung, auf dreizehn Dörfer verteilt, knapp sechstausend Seelen. Vor den Erdbeben von 1956, die verheerende Zerstörungen angerichtet haben, war diese Bevölkerungszahl mindestens doppelt so groß. Doch das Unheil und die Panik veranlaßten zahlreiche Familien, die Insel zu verlassen.Die heutige Sichelform der Insel ist auf die Tätigkeit des Vulkans in prähistorischer Zeit zurückzuführen. Andererseits verdankt die Insel dem Vulkan auch ihre eigene Existenz. Die Kalksteinfelsen der Berge Prophitis Ilias, Gavrilos (Platinamos) und Monolithos stellten ursprünglich kleine Inselchen in dieser Ecke der Ägäis dar. Durch dieses Gebiet verläuft jedoch die Linie, an der zwei große Platten der Erdrinde zusammentreffen: die afrikanische und die der Ägäis. So erklärt sich die frühe vulkanische Tädgkeit in dieser Zone. Die Kalkstein-Insel-chen wurden von Lavainassen umgeben, so daß sie zusammenwuchsen und schließlich eine einzige große Insel bildeten. Die Überliefemng nennt uns den1. Merovigli. Eindringliche Formen und lebhafte Farben. Schöpfiingen des Menschen und der Natur in schlichter Harmonie.< 2. Blick von Phirostephani nach Süden: Phirä. Ein Labyrinth von Häusern, Kirchen, Hotels und Restaurants auf dem Abbruchsrand der Caldera.3. Das an der Nordspitze der Insel erbaute la (Beginn der 60er Jahre). Leuchtend weiße Häuser, blaue Kuppeln und die Steilwandungen der Caldera.