Bővebb ismertető
Vorwort
Die Ausstellung „Schätze des ungarischen Barock" zählt zu den großen und herausragenden Präsentationen des Deutschen Goldschmiedehauses.
Mit über 250 Werken legt sie ein beredtes Zeignis ab vom hohen Rang der Gold- und Silberschmiedekunst in Ungarn, das im 17. Jahrhundert noch in die drei Teile königliches und türkisches Ungarn sowie Siebenbürgen geschieden, im 18. Jahrhundert dann unter der Habsburger Monarchie wieder vereinigt war.
Die Ausstellung ist uns zugleich der Beweis für eine große gemeinsame europäische Tradition, deren wir uns in unseren Tagen wieder besonders bewußt werden.
Gezeigt werden ganz überwiegend Werke aus den Beständen des Ungarischen Nationalmuseums (Magyar Nemzeti Múzeum) in Budapest. Dem Entgegenkommen und dem Verständnis des Generaldirektors, Herrn Dr. István Fodor, ist es zu verdanken, daß der Plan zu dieser Präsentation verwirklicht werden konnte.
Wir danken allen Leihgebern und denen, die bei der Konzeption und Durchführung der Ausstellung sowie der Gestaltung des Kataloges mitgewirkt haben. Dies gilt im besonderen für Frau Dr. Judit H. Kolba, Frau Annamária Nemeth und Frau Dr. Vera Héri für ihre Katalogbeiträge und ebenso für die sachkundige und großzügige Unterstützung bei der Auswahl der Ausstellungsobjekte; wertvoll und hilfreich war uns hier auch der Rat von Herrn Dr. Hermann Schadt.
Die Stadt Hanau als Trägerin des Deutschen Goldschmiedehauses freut sich, daß mit den „Schätzen des ungarischen Barock" erstmals eine Ausstellung dieses Umfangs und dieser Bedeutung in Deutschland gezeigt werden kann.
Hans Martin Klaus Remer
Oberbürgermeister Kulturdezernent
der Stadt Hanau der Stadt Hanau