Bővebb ismertető
Lieber oder sehr geehrter Herr Büttner.leider ist die Unsitte derart verbreitet, ein Nachwort ans Ende eines Buches zu stellen, da^ der Eulenspiegel Verlag, aus Angst, sein Publikum zu verlieren, nicht umhin kann, diese Tradition fortzusetzen.Wir denken da an einige launige Zeilen, die den Leser einerseits unterhalten, die ihm andererseits einige Neuigkeiten über Ihre geschätzte Person vermitteln sollen. Kurz, verehrter Meister, wir bitten Sie, die Neugier Ihres Publikums zu befriedigen und uns mitzuteilen, ob Sie Twist tanzen, ein Instrument oder Fußball spielen oder sächsisch sprechen. Vielleicht könnten Sie uns bei dieser Gelegenheit auch wissen lassen, was Sie täten, gesetzt der Fall, Sie bemerkten in einer für Ihre Zukunft wichtigen Besprechung, dag Sie zwei verschiedene Schuhe an den Fügen haben; oder Sie schreiben uns, was Sie von Pappnasen, Kleintierzüditerver^ einen und Kybernetik halten. Sicher aber interessiert es den Leser auch brennend, ob Sie Familie oder ein Hobby haben und ob Sie selber solche sagenhaften Hüte wie Ihre komischen Figuren tragen. Sidierlich möchte der Leser auch wissen, was Sie tun, wenn Sie gerade mal nicht zeichnen.Diese wichtigen Fragen bitten wir Sie umgehend zu beantworten, damit das Publikum auf seine resp. auf Ihre Kosten kommt. Sie wissen ja, das Publikum, mag es Sie noch so sehr verehren (und wir sind überzeugt davon, es tut es), ist immer lüstern auf irgendwelche Sensationen und mehr oder weniger private Dinge bedeutender Leute. Und von einem bedeutenden Humoristen, wie Sie es nun einmal sind, erwartet man sicher so allerhand. Breiten Sie sidi also aus, legen Sie los, jedes falsche Schamgefühl ab und bekennen Sie, ein verdienter Meister der Schwarzweißmalerei, Farbe!Darum bittet Sie mit besten GrüßenIhr Eulenspiegel Verlag gez. Sonja Lufer