Bővebb ismertető
I.
Wer war eigentlich der Dichter Friedrich v. Schiller?
Schiller wird von vielen „der größte deutsche Dichter" genannt. In diesem Kapitel wird nach dem Geheimnis seines Erfolgs gefragt. Durch Tatsachen und Fragen versuchen wir sein Geheimnis zu enträtseln.
Motto: „Denn er war unser!" (Goethe: Epilog)
Seine Größe ist in der deutschen Nationalliteratur unbestritten.
Durch ihn erreichte die deutsche Literatur zwischen 1750 und 1850 einen Höhepunkt.
Sein reiches und vielseitiges Lebenswerk gab dieser Epoche eine entscheidende Prägung und hinterließ nachhaltige Wirkungen bis zum heutigen Tage. Die Zeitgenossen verehrten ihn sehr, weil er „die bedrängenden Probleme seiner Zeit" ausgedrückt hat. (Dahnke, S. XXVI.)
Schillers Silhouette aus 1772
So ist es auch kein Zufall, dass seine Dramenaufführungen solche kathartischen Wirkungen hatten, wie von Augenzeugen berichtet wird.
Uber die Uraufführung der „Räuber" erfahren wir zum Beispiel: „Das Theater glich einem Irrenhaus Rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Schreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen einander schluchzend' in die Arme, Frauen schwankten, einer Ohnmacht nahe zur Tür." (Dahnke, S. XXVI.)
Noch prägnanter erscheint diese begeisterte Akzeptanz bei der Aufführung der „Jungfrau von Orleans" in Leipzig: „Der weite Platz von dem Schauspielhaus an bis hinab zu dem Ranstädter Tor stand dicht gedrängt voll Menschen. Jetzt trat er heraus, und im Nu war eine Gasse gebildet. Stimmen geboten, das Haupt zu entblößen, und so ging denn der Dichter durch die Menge seiner Bewunderer, die alle mit entblößtem Haupte dastanden, hindurch, während hinten Väter ihre Kinder in die Höhe hoben und riefen: Dieser ist es." (Dahnke, S. XXVI.)
Schiller, der Lyriker und der Philosoph-Ästhet, der Historiker und der Dramendichter wird 1802 von Körner „Lieblingsdichter der Nation" genannt. ( Körner, zitiert von Dahnke, S. XXVI.)