Bővebb ismertető
Die Erzälilungen und ihre Verfasser im «Bücherstübchen» 1962.
Eine recht ansehnliche Zahl Jugendbücher erscheint jedes Jahr auf dem Büchertisch, für alle etwas. So finden wir liebliche Märchen für die Kleinen, spannende Geschichten für die Buben, gediegene Mädchenbücher und für die reifere Jugend technische Abhandlungen, Novellen und Romane, die zum Denken anregen und wegweisend sein wollen. Auch dieses Jahr möchte das ,Bücherstübchen' Euch mit guten Neuerscheinungen bekannt machen und frühere, schöne Bücher und unvergängliche Werke wieder in Erinnerung rufen. Es ist recht aufschlußreich, über das Leben und Schaffen begabter Jugendschriftsteller, denen wir die interessanten Schilderungen und Abenteuergeschichten verdanken, Näheres zu vernehmen. So stellen wir Euch zu Beginn jeden Kapitelchens gerne den Verfasser vor.
I'OC
I
Henry Treece
Der englische Schriftsteller Henry Treece lebt mit seiner Familie in Lincolnshire am Humber. Im letzten Krieg war er Fliegerleutnant bei einem Bombergeschwader. Heute ist er Rektor der Barton-Sprachschule. Treece ist als Lyriker sehr bekannt, und man schätzt ihn als Literaturkritiker und Radiomitarbeiter. Seine geschicbtlidhen Novellen finden gleichermaßen das Interesse der Kinder und Erwachsenen.
Daß ihre Zifferblätter sehr groß sind, ist gewiß schon vielen Leuten aufgefallen. Und dennoch wird man überrascht sein, wenn man vernimmt, daß der Durchmesser dieser Uhren 8,10 m beträgt, daß sie also so hoch sind wie zwei Schulzimmer, wenn diese eine Höhe von 4 m aufweisen, oder daß sie so hoch sind, wie euer Schulzimmer breit ist. Nur um 10 cm kleiner ist der Durchmesser der Turmuhren an der Hamburger St.-Michaels-Kirche. Der weithin sichtbare Turm dieser Kirche ist 132 m hoch. Die Uhren befinden sich in 75 m Höhe, weshalb sie vom Boden aus gesehen durchaus nicht abnormal groß erscheinen.
Ihr Durchmesser beträgt 8 m. Die Minuten- und Stundenzeiger sind ungefähr gleich groß wie bei St. Peter in Zürich.
Ini'
T'
Sankt Christopherus, Patron des Verkehrs
Wer ist dieser Sankt Christophorus?
Fem im Morgenland lebte ein Mann, der alle andern an Größe und Kraft weit übertraf. Eines Tages trat er vor einen Priester hin und fragte ihn: «Kannst du mir den König nennen, der der stärkste ist von allen? Ich möchte ihm dienen. Sage mir, wie ich zu ihm gelangen kann!» Der Ptiester anwortete: «Gewiß, Offerus, weiß ich dir diesen König. Es ist Christus, der Herr, der Himmel und Erde regiert. Zu ihm aber kannst du erst, wenn er dich ruft. Doch dienen kannst du ihm gleichwohl. Nicht weit von hier ist ein großer Fluß, über den weder Steg noch Brücke führt. Starke Leute können ihn durchschreiten. Viele aber besitzen die Kraft nicht dazu. Trage nun du umChristi willen die Menschen dort durch die Fluten, so wird dein Herr sich freuen an dir.» Willigen Herzens übernahm Offerus diesen Dienst. Er baute am Ufer des Stromes eine Hütte und trug die Menschen, die den Fluß nicht durchwaten konnten, durch die Wellen. Einmal hatte ein wilder Sturm getobt. Offerus - vom harten Dienst des Tages müde - schlief in seiner Hütte. Da rief eine Stimme: «Offerus, trage mich hinüber!» Offerus erwachte, erhob sich trotz seiner Müdigkeit sogleich