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Schwarze Haare - Scharfe Krallen [antikvár]

Schwarze Haare - Scharfe Krallen [antikvár]

 
KmtmimiOC !auslese KX-Bestseller neu aufgelegt Nicht auf den Spuren der Antike wandelte Kommissar X, als er Griechenland einen Besuch abstattete, sondern auf den Fährten sehr moderner Gangster, deren kriminelles Repertoire von einem Flugzeugüberfall bis zum heim-tttcktischen Mord reichte . . . 1. Kapitel Die Stewardeß Kitty Grayson balancierte vorsichtig das Tablett mit dem Geschirr durch die enge Tür in den kleinen Küchenraum und schob es seufzend auf den Klapptisch. „So, das wäre geschafft!" sagte sie erleichtert zu ihrer...
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KmtmimiOC !auslese KX-Bestseller neu aufgelegt Nicht auf den Spuren der Antike wandelte Kommissar X, als er Griechenland einen Besuch abstattete, sondern auf den Fährten sehr moderner Gangster, deren kriminelles Repertoire von einem Flugzeugüberfall bis zum heim-tttcktischen Mord reichte . . . 1. Kapitel Die Stewardeß Kitty Grayson balancierte vorsichtig das Tablett mit dem Geschirr durch die enge Tür in den kleinen Küchenraum und schob es seufzend auf den Klapptisch. „So, das wäre geschafft!" sagte sie erleichtert zu ihrer Kollegin Mabel Wood, die sich bereits die Hände abtrocknete. „In zwei Stunden landen wir in Istanbul. Du glaubst nicht, wie ich mich heute auf ein Bett freue." Von draußen dröhnte gedämpft der Motorenlärm der riesigen Maschine. Mabel stülpte ihr anthrazitfarbenes . Schiffchen über die blonde Mähne und schaute hinaus in die Nacht. „Das müssen die Lichter von Belgrad sein", sagte sie und spähte durch die Dunkelheit, weil sie hoffte, tief xmter sich das breite, glitzernde Band der Donau zu erkennen. Aber es war zwecklos; die Nacht war pechschwarz. Mabel hörte, wie Kitty das Geschirr in die Ablage räumte, und wandte sich um. Kitty, die rothaarige Stewardeß mit der Wespentaille, stand bereits vor dem Spiegel und zog sich die Lippen nach. Sie flog zum erstenmal die Route Brüssel—Istanbul. „Wir haben morgen einen ganzen Tag Zeit. Gehst du dann mit mir durch den Bazar? Aber heute abend unternehme ich nichts mehr, gar nichts! Ich falle um vor Müdigkeit!" „Glaubst du, mir geht's besser?" antwortete Mabel. Kitty kam nicht mehr dazu, ihren Lippenstift in die Tasche zu stecken. Ihre Hand erstarrte in der Bewegung. Sie sah im Spiegel, daß sich die Tür hinter ihr mit einem Ruck öffnete. Im Rahmen stand ein Mann, Er hielt eine Maschinenpistole im Anschlag. Kittys Tasche fiel zu Boden. Der kleine Kosmetikspiegel zersplitterte dabei. Das Mädchen achtete nicht darauf. Sie hatte den Mann sofort erkannt. Es war der kleine, untersetzte Amerikaner, der ihr schon in Brüssel wegen seiner großen Reisetasche aufgefallen war. Mabel war vor Schreck auf ihren Hocker zurückgeglitten. Fassungslos starrten sie den Eindringling an. „Keine Faxen, Ladys!" sagte der Mann ganz ruhig. „Ich schließe Sie nur für ein paar Minuten ein!" Mit einem Griff zog er den Schlüssel aus der Innenseite der Verbindungstür, drehte sich um und knallte die Tür zu. Sie hörten noch, wie der Schlüssel von außen ins Schlüsselloch gesteckt wurde und das Schloß einschnappte. Einen Moment noch standen die beiden Stewardessen wie erstarrt da. Dann sprang Kitty an das Bordtelefon. „Hallo, Mike!" rief sie aufgeregt. Aber sie erkannte sofort, daß es zwecklos war. Der Sununton im Hörer war plötzlich wie abgeschnitten. In der Pilotenkanzel meldete sich niemand. Als der Mann mit der Maschinenpistole sich am Ende des Laufganges hinter den Sitzreihen der Passagiere aufbaute, öffnete sich vorn, am anderen Ende des Ganges, die Tür, die zur Pilotenkanzel führte, und ein großer, hagerer Mann mit dunklem Haar betrat den Passagierraum. Er hatte vor wenigen Minuten mit Genehmigung des Copiloten einen Blick in die Kanzel werfen wollen. Als er die Tür hinter sich geschlossen hatte, erkannte Monsieur Lambert, Passagier in der vordersten Sitzreihe, daß der Mann eine Pistole in der Hand hielt. Monsieur Lambert war der einzige, der das bemerkte, denn die anderen Passagiere hatten sich entweder zu einem ¦ Schläfchen in die Polster zurückgelehnt, oder sie schauten durch die Fenster und betrachteten das Lichtermeer von Bei-

Termékadatok

Cím: Schwarze Haare - Scharfe Krallen [antikvár]
Kiadó: Erich Pabel Verlag KG
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 160 mm x 220 mm
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