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1. KapitelKommissar Thomas Pitt blickte auf die rauchenden Trümmer des Hauses. Er achtete nicht auf den stetigen Regen, der ihn durchnäßte, ihm das Haar an die Stirn klebte und zwischen dem aufgestellten Mantelkragen und dem gestrickten Schal in einem kalten Rinnsal über seinen Rücken lief. Noch konnte er die Hitze spüren, die von den geschwärzten Ziegeln ausging. Das Wasser tropfte von geborstenen Türbogen und zischte, wenn es auf die Glut traf; der Dampf stieg in winzigen Kringeln nach oben.Selbst an den Überresten konnte er noch erkennen, daß es einmal ein schönes Gebäude war, irgend jemandes Wohnhaus, solide und elegant gebaut. Nun war kaum noch etwas davon übrig, abgesehen vom Dienstbotentrakt.Neben Thomas Pitt trat der junge Polizist James Murdo von einem Fuß auf den anderen. Er gehörte zum örtlichen Highgate-Revier und ärgerte sich darüber, daß seine Vorgesetzten einen Kommissar aus der Stadt herbeigerufen hatten, auch wenn es sich um einen Mann mit so hervorragendem Ruf wie Pitt handelte. Murdo hatte es nicht für angebracht gehalten, zu einem so frühen Zeitpunkt Hilfe anzufordern, doch seine Ansicht war übergangen worden. Nun war Pitt hier, schlampig und schlecht gekleidet, bis auf die feinen Stiefel.Allerlei Plunder beulte seine Taschen aus, seine Handschuhe waren abgewetzt, und sein rußverschmiertes Gesicht wirkte bekümmert. Vermutlich ist der Brand gegen Mitternacht ausgebrochen, sagte Murdo, um zu zeigen, daß seine Leute gute Arbeit leisteten und bereits alles Erforderliche in Angriff genommen hatten. Miß Dalton, eine ältere Dame aus der St. Alban Road, hat das Feuer bemerkt, als sie etwa um Viertel nach eins aufwachte. Es brannte bereits lichterloh, und sie schlug Alarm. Sie schickte ihr Mädchen nach nebenan zu Oberst Anstruther, der einen dieser Telefonappara-