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Ein Beinbruch wäre die Lösung, dachte ich, als ich Rachel, meiner siebzigjährigen Nachbarin, über den Weg lief, die mit einem geschienten Bein aus dem Krankenhaus kam. Ich half dem Portier, den Rollstuhl in den Aufzug zu verfrachten. Es wäre großartig, die Treppe herunterzufallen und mir Schienbeine und Oberschenkelknochen zu zertrümmern, ich könnte zu Hause bleiben, müsste nicht ins Orchester und lästigen Kram erledigen, nicht mit Typen wie Felipe Hojas telefonieren, diesem dämlichen, gefallsüchtigen Dirigenten, der ständig Rückenschmerzen hat und nach Lust und Laune Konzerte absagt, müsste nicht die fünfzig E-Mails beantworten, die jedes Mal, wenn ich meinen Computer anschalte, in mein Postfach purzeln, müsste nicht dieses Foto von Brahms vor mir stehen haben, der mich so komisch ansieht, müsste nicht mehr in Palermo dirigieren, mich nicht um den Dudelsackspieler für das Stück von Maxwell Davies kümmern, keine Verträge für den ersten Violinisten ansehen, müsste mir nicht eine einzige Minute lang Gedanken über das Requiem von Verdi machen, die vier Sakralstücke, insbesondere nicht über das Ave