Bővebb ismertető
Aufbruch zum PolJahrhundertelang lag etwas Rátselhaftes, etwas Mystisches über den áuBersten Enden der Welt, über jenen sagenhaften Gebieten im hohen Norden und im fernen Süden.Homer schildert uns in der Odyssee das Volk der Lástrygonen, das in einem Lande nordwárts haust, wo sich die Pfade des Tages und der Nacht berühren. Irgendeine Verbindung zwischen den Kulturstátten am war-men Mittelmeer und den vom eisigen Wasser umspülten Ufern der nordi-schen Küsten mufi schon vor Jahrtausenden bestanden habén. Woher konnte sonst das Zinn stammen, das man schon in den áltesten ágyp-tischen Pyramidengrábern gefunden hat? Woher der Bernstein, den die antiké Welt so sehr schátzte, wenn nicht aus dem geheimnisvollen Norden!Der griechische Astronom, Geograph und Mathematiker Pytheas aus Mas-silia führte in der zweiten Hálfte des viertenjahrhunderts v.u.Z.auf einer zerbrechlichen NuCschale eine kleine Schar kühner Seeleute von den mil-den blauen Gestaden des Mittelmeeres, vom heutigen Marseille, über die grauen, sturmgepeitschten und kalten Wogen nach England und weiter hinauf bis zum sagenhaften Thule, das wir wohl irgendwo an der Küste Norwegens oder Schottlands suchen müssen. Der mutige Gelehrte hat die Erlebnisse seiner Entdeckungs- und Forscherreise in einem Buch Vom Ozean in griechischer Sprache geschildert. Leider sind uns nur wenige Bruchstücke von der Beschreibung dieser kühnen Seefahrt, die zu den gröfiten der Geschichte der Menschheit gehört, erhalten geblieben. Pytheas berichtet uns, dafi er, nordwárts fahrend, in ein totes Meer ge-langt sei, das hart wie ein Stein sei und niemals, weder mit dem Schiff noch zu Fu6, bezwungen werden könne. Dichte Nebelschleier verhüllten die Welt, die hier oben ihr Ende zu habén schien. Der wagemutige See-