Bővebb ismertető
Vorwort. Die Verwendung von Eisen als Tráger magnetischer Wechsel-Felder in der Starkstromtechnik ist ebenso alt wie diese. Auch die Schwachstromtechnik hat sich ziemlich bald dieses Werkstoffes bedient, wie das bekannte Beispiel cles Telephons oder der Pupinspule beweist. Trotz der erfolgreichen Pionierarbeiten von Braun und Zenneck, welche bereits um die Jahrhundertwende ein brauchbares Hochfrequenzeisen zeitigten, blieb elessen umfangreiche Verwendung in der Hochfrequenz-Technik der Zeit nach dem ersten Weltkrieg vorbehalten, der aus Gründen des Materialmangels die Einführung erzvvungen hatte. Heute gibt es in der Hochfrequenztechnik - ausgenommen vielleicht das Gebiet der dm-Wellen - nur wenig Schwingungskreise, die nicht Eisen enthielten. Für Abschirmzwecke hat sich das HochfrequenzEisen bereits auch das cm-Wellengebiet erobert und standig wird die Grenze der Verwenclbarkeit in Sehwingungskreisen zu immer kürzeren Wellen verschoben. So wurden auch durch englische und amerikanische Forscher vor kurzem unerwartete Resonanzeffekte im cm-Wellengebiet entdeckt. Die Eisenkernspule ist auBerdem ein Gegenstand, mit dem man die meisten Effekte erzielen kann, die man sonst nur bei Elektronenröhren kennt, wie Rückkopplung, Selbsterregung, Verstárkung von Schwingungen, wobei deren Anwendung unter gewissen Umstánden beachtliche Vorteile gegenüber der Elektronenröhre bieten kann. Die Literatur über alle möglichen Anwendungen von Eisenkernspulen ist weit zerstreut; eine zusammenfassende Darstellung ist meines Wissens auch im Ausland noch nicht vorhanden. Der Wunsch, diese Lücke möglichst auszufüllen, war der Hauptgrund für die Herausgabe cles vorliegenden Bandes. Das Manuskript war gegen Ende des Krieges fertiggestellt. Trotz cles ziemlich hermetischen Abschlusses wahrend des Krieges und auch wáhrend der Nachkriegszeit kon n te aus der Literatur des Auslandes noch einiges berücksichtigt werden.