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Akkon, Lateinisches Königreich Jerusalem, 1291
Das Heilige Land ist verloren.
Dieser eine Gedanke bestürmte Martin de Carmaux unablässig; in seiner brutalen Endgültigkeit war er noch fürchterlicher als die Horden, die durch die Bresche in der Mauer hereindrängten.
Mit aller Macht schob er den Gedanken beiseite.
Jetzt war nicht die Zeit zum Klagen. Er hatte wichtigere Aufgaben.
Er musste töten.
Mit hoch erhobenem Schwert stürmte er vorwärts durch dichte Wolken von Qualm und Staub und stürzte sich in die wogenden Reihen der Feinde. Sie waren überall, hackten und hieben unter gellendem Kampfgeschrei mit Krummsäbeln und Äxten um sich, begleitet vom quälend monotonen Dröhnen der großen Kesselpauken vor den Festungsmauern.
Er ließ sein Schwert mit aller Kraft niedersausen, spaltete einem Mann mit einem einzigen Hieb den Schädel und riss die Klinge sogleich zurück, um sich auf den nächsten Gegner zu stürzen. Zu seiner Rechten erblickte er Aimard de