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lohnende Wanderziele kein Problem mehr. Trotzdem braucht der Erholungsuchende auch in den Sommermonaten keinen Massenbetrieb zu befürchten. Lediglich der Lichtenhainer Wasserfall, der Kuhstall, das Zeughaus und die Obere Schleuse sind als ganz besondere Touristenzentren betráchtlichen Ansammlungen wander- und reiselustiger Menschen ausgesetzt. Die Ferienorte des FDGB aber weisen infolge ihrer höheren Lage, fern vom nebelreichen Elbtal, dank der sonnenüberstrahlten und von lebhaften Winden überwehten Offenlandschaft und der weiten Waldgebiete ein für den Erholungsaufenthalt ausgezeichnetes Klima auf. Das Schönste, was das Sebnitzer Wandergebiet - die sogenannte hintere Sáchsische Schweiz - dem Naturfreund zu bieten hat, ist das Erlebnis von Wald und Fels in ihren vielseitigen und abwechslungsreichen Zusammenhángen. Die gesamte rechtselbische Sáchsische Schweiz, zu der auCer dem in diesem Heft beschriebenen Raum auch das Schrammstein-, Brand- und Basteigebiet gehören, umfaík eine Waldfláche von 13 400 ha und weist nicht weniger als 22 Baumarten auf. Mit 64 °/o dominiert nach wie vor die Fichte* Kiefer und Lárche werden mit 20 °/o, das Laubholz wird mit 16 % ausgewiesen. Mit nahezu reinen Rotbuchenbestánden bieten neben dem Groöen Winterberg die Basaltkuppen Hausberg und Raumberg zu allén Jahreszeiten, hauptsáchlich aber zur herbstlichen Laubfárbung, einen köstlichen Anblick. Der Holzbestand im oben umrissenen Gebiet rechts der Elbe ist mit 1,8 Millionen Vorratsfestmetern errechnet worden; die Waldnutzung erfaGt jáhrlich 40 000 Erntefestmeter. Die sozialistische Forstwirtschaft bemüht sich seit über einem Jahrzehnt um einen standortgerechten Waldbau mit einem artenreichen und naturgemáCen Wirtschaftswald. Die ausgesprochenen Felsreviere mit ihrem stark gegliederten Sandsteinrelief sind für sie Zwangsstandorte, in denen völlig auf den Landschaftsschutz orientiert wird; Holzgewinnung ist hier erst in zweiter Linie wichtig. Das kontrastreiche Gelándeklima bedingt mancherorts, besonders an der Oberen Schleuse in der Kirnitzschtalklamm, eine Umkehrung der vertikalen Gliederung der Waldgesellschaften, die die Wissenschaft als Waldhöhenstufen-Inversion" bezeichnet.