Bővebb ismertető
W:mmmmmmit.''?,1' i'f''' 'r ![' iiilti'i^Lauft, solange ihr dos Licht des Lebens hobt, danniteuch die Finsternis des Todes nicht überwältigt."Prolog der Benediktsregel (5./6. Jahrhundert)Liebe Leserin, lieber Leser!Im Prolog, der Einleitung seiner Regel motiviert Benedikt von Nursia seine Mönche, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Er ruft sie aus ihrer Schläfrigkeit heraus:Stehen wir doch endlich einmal auf! Die Schrift rüttelt uns wach und ruft: .DieStundeistda,vom Schlaf aufzustehen.' Öffnen wir unsere Augen dem göttlichen Licht Menschen, die das Leben lieben und es gestalten wollen, schenkt das göttliche Licht eine neue Perspektive und eine befreiende Sicht der Dinge. Gegen die Finsternis, die sich so leicht in den Herzen von Mönchen und Menschen ein Übermaß an Platz erobern will, setzt Benedikt mit seiner Regel das offene Auge und das wache Herz. Ein kritischer Blick und ein nachdenkliches Lauschen - zwei Grundzüge des klösterlichen Lebensentwurfes.Vor dem Hintergrund dieses Lebensentwurfes und ihrer ganz persönlichen Weise, nach ihrem Gott des Lebens zu suchen, haben meine Brüder, Mönche der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede, die Texte dieses Buches geschrieben. Persönliche Erfahrungen und der intensive Umgang mit Poesie, Liturgie, Heiliger Schrift und anderen Religionen haben die Texte geprägt. Sie werden zusammengehalten durch die Frage nach dem Licht des Lebens", die als Antwort in sich ein Wort Jesu in der Bergpredigt birgt: Ihr seid das Licht der Welt!" Wer sich vom göttlichen Licht" die Augen öffnen und erhellen läßt, der trägt dieses Licht zu den anderen Menschen in die Welt hinein. Ein Anspruch an jeden Einzelnen, aber auch ein Zuspruch: Niemand muß allein aus sich selbst heraus leuchten. Jeder darf vertrauen auf den Beistand und die Zusage des Schöpfers der Welt, den Urquell allen Uchtes.Abt Stephan SchröerOSB