Bővebb ismertető
„Im Dunkel einer verschwiegenen Kirche, oder vielleicht in einem Haus, oder an der Wegbiegung einer einsamen Straße steht in diesem Augenblick ein gebeugter Mann, der aus der Tiefe seines Elends die Hände ringt, zusammenhanglose Wörter murmelt und dem lieben Gott dankt, daß Er ihn frei und der Liebe fähig gemacht hat. Und dort wieder, ich weiß nicht wo, preßt eine Mutter zum letztenmal ihr Gesicht an eine kleine Brust, die nie mehr atmen wird, eine Mutter am Bett ihres toten Kindes, die das Stöhnen ihres gottergebenen Herzens dem Herrn darbietet, als ob die Stimme, die Sonnen in das Universum geschleudert hat, wie ein Sämann das Saatkorn auswirft, die Stimme, die Welten erbeben läßt, ihr milde ins Ohr ßüsterte: , Vergib mir. Eines Tages wirst du wissen, wirst du hegreifen und wirst du mir danken. Was ich aber heute von dir verlange, das ist deine Vergebung, verzeih.' — Diese beiden.
ABEL, DER ERSTE LEIDENDE GERECHTE
Der Sinn des Übels, der Sinn des Leidens ist eine Betrachtung, zu der uns Jesus Christus selbst gegen Ende des Osterereignisses auffordert:
„O ihr Unverständigen, w^ie schwer wird es euch, an alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben!" (Lk 24, 2^): Das geht uns an. Nur wenige Gestalten des Evangeliums gleichen uns so sehi" wie diese enttäuschten, bedrückten Menschen, die da freud- und hoffnungslos ihres Weges ziehen und denen ein Gefährte stundenlang die Passion erklären muß, damit sie endlich an die Auferstehung glauben.
Nach jeder Prüfung, jedem Kreuz wandeln wir wieder über diese trostlose Straße, über die sich die