Bővebb ismertető
VORWORTDie nachfolgenden Seiten wollen nur Grundlinien" auf-zeigen und Grundlagen" andeuten. Sie sind weit entfernt von der Absicht, das grofie Thema erschöpfend behandeln zu wollen. Es soll sich in diesen Ausführungen zeigen, dafi eine Er-ziehung im Hinblick auf Geschlechtlichkeit nur in einem sehr beschrankten Sinne als ein Sondergebiet gelten dürfe, daö sie vielmehr nur als Teilgebiet einer allgemeinen Erziehung be-stehen und nur im Rahmen einer solchen durchgeführt wer-den könne; der Versuch einer umfassenden Darstellung des im Titel bezeichneten Problemenkreises hiefie daher eine all-gemeine Erziehungslehre entwerfen wollen.Ist dadurch unseren Ausführungen eine gewisse Unvoll-standigkeit und die Notwendigkeit auferlegt, immer wieder auf Fragen und Lehrsatze einer allgemeinen Erziehungslehre verweisen zu müssen, und sind sie infolgedessen gezwungen, wiederholt ihr unmittelbares Gebiet zu überschreiten und das von Pádagogik überhaupt zu betreten, so liegt es im Wesen aller auf Erziehung abzielenden Erörterungen, dafi sie uocb nach zwei weiteren Richtungen sich mit Problemen anderer Bereiche befassen und auseinandersetzen müssen. Erstens mit solchen der Psychologie; dies ist so selbstverstandlich, dafi weitere Begründung nicht vonnöten ist. Zweitens aber mit solchen philosophischen Gehaltes. Bedeutet Erziehung: For-mung des werdenden Menschen gemafi bestimmter Ziel-setzungen, so müssen diese und die dorthin führenden Wege zur Klarheit gebracht werden. Das aber verlangt, dafi man sich vom Wesen des Menschen, seiner Bestimmung, seineu Möglichkeiten ein Bild mache. Diese Aufgabe ist aber die einer philosophischen Lehre vom Menschen, einer philosophi* schen Anthropologie. Es bedarf daher keiner besonderen Ent-schuldigung, wenn die folgende Darstellung des öfteren sich in mehr oder weniger philosophische Erwagungen verliert. Wir glauben, deren nicht mehr gebracht zu habén, als für die