Bővebb ismertető
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
Im Herzen Chinas, unweit der Provinzhauptstadt Zheng Zhou, liegt das Dorf Shaolin. Ein kleiner Ort, der es an Bekanntheit mit den ganz großen Städten dieser Welt ohne Zweifel aufnehmen kann.
Denn seit der indische Mönch Boddhidharma hier vor mehr als 1500 Jahren ein buddhistisches Kloster gegründet hat, ranken sich Mythen um diesen Tempel und seine Bewohner. Man kennt sie als die unbesiegbaren Meister des waffenlosen Nahkampfes, und mancher meint sogar, die Mönche hätten übermenschliche Fähigkeiten. Denn fast fünfzehn Jahrhunderte entwickelten und perfektionierten die Mönche die Kunst des Shaolin Kung-Fu.
Wenn Sie nun aber glauben, die Lehre von Shaolin sei vorwiegend eine Lehre vom Kampf, dann irren Sie sich. Wer das Kloster als Meister verlässt, hat diese Idee schon lange hinter sich gelassen. Er hat gelernt, seinen Körper zu fühlen, zu achten und zu nutzen.
Er hat verinnerlicht, dass es das Denken ist, das dem Körper die Energie gibt oder sie ihm aber verwehrt. Und er hat gelernt, dass er mit diesem Denken sich selbst und seine Umgebung kontrollieren kann und dass nur dieses Denken ihn unbesiegbar macht. Denn schon der kleinste Ärger kostet unnötig Energie, die man woanders viel gewinnbringender einsetzen kann.
Bernhard Moestl hat es sieb mit diesem Buch zur Aufgabe gemacht, diese Denkweise der Shaolin-Mönche auch Ihnen verständlich zu machen. Er erklärt anhand von 12 Lebens-