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»Wird es denn niemals aufhören!« Ármin Breuer lag stöhnend auf der fahrbaren Trage, die der Krankenpfle-ger Chiron über den Flur der Bergmann-Klinik schob. »Jetzt plage ich mich doch schon ein Vierteljahr mit dieser Krankheit ab!«
Chiron blieb vor der Glastür stehen, auf der mit grófién Lettem Dialyse-Station stand. Er klingelte. Die Tür wurde von innen geöffnet. Eine junge Schwester begrüfite den Patienten und sagte: »Sind Sie schon wieder dran?«
»Nicht nur schon wieder!« Der junge Mann zuckte mit den Schultern. »>Immer noch< sollte ich lieber sagen.«
»Er hat sich bei mir beklagt, dafi wir ihn zuviel bean-spruchen«, kommentierte der alte Pfleger, als er den Kranken in ein Krankenzimmer schob, in dem bereits zwei andere Patienten lagen »Da ist auch Dr. Heidmann. Er kann Ihnen die Sache besser erkláren als ich!«
Assistenzarzt Dr. Heidmann reichte dem jungen Patienten die Hand. »Ich kann es verstehen, dafi Sie nicht sehr erbaut davon sind, dreimal in der Woche an die künstliche Niere angeschlossen zu werden. Aber es mufi ja sein! SchlieSlich ist dieser Apparat«, Dr. Heidmann legte seine Hand auf den Kasten, der neben dem Bett stand, in das sich jetzt der Kranke legte, »Ihr Lebensret-ter! Ohne ihn waren Sie heute nicht mehr hier.« Er blickte auf die junge Schwester, die einen kleinen fahrbaren Tisch heranfuhr, der mit einem Tuch zugedeckt war. »Ist alles vorbereitet?«
»Aber selbstverstándlich!« Sie hob das Tuch hoch. Auf dem Tisch lagen Hohlnadeln, die mit Schláuchen verbun-den waren. Die Schláuche führten zu dem kleinen Appa-rat neben dem Bett.