Bővebb ismertető
VORWORT Die Arbeit am literarischen Humor hat mich ein gutes Jahrzehnt bescháftigt. Ein erstes Hauptseminar über den englischen Humor hielt ich im Sommer 1939 ab. Nach dem Kriege nahm ich die Arbeit wieder auf, zunáchst in der Absicht, eine Kulturgeschichte des englischen Humors zu schreiben. Bald erwies sich das Thema jedoch als viel zu umfangreich, obwohl ich von der Geschichte des Begriffes und des Wortes Humor" und seiner Nachbarbegriffe wit, satire, irony, nonsense ausgegangen war und so auf einem mir vertrauten Felde arbeitete1. Als ich mich entschlofi, nur einige Hauptvertreter des englischen literarischen Humors herauszustellen, liefi sich das Vorhaben übersehen. Semester für Semester kündigte ich Vorlesungen und Seminare über die grófién Humoristen" der englischen Literatur an. Der Mitarbeit der Bonner Studenten verdanke ich viel, vor allém auch ihrer freimütigen Kritik an meinen Thesen. Sie habén eine der Aufgaben des Studenten an einer deutschen Universitát, dem Professor mit gewichtigen Argumenten entgegenzutreten, gut erfüllt. Ihnen allén möchte ich an dieser Stelle meinen Dank sagen. Es versteht sich von selbst, dafi ich aus den einschlágigen Büchern und Aufsátzen über die einzelnen Meister viel gelernt und manches verwertet habe. Die vergleichbare Studie von Cazamian hat ein anderes Ziel und geht anders vor. Cazamian schreibt eine lückenlose Literaturgeschichte des englischen Humors; er kommt bis zum Jahr 1700. Wenn ich die Jahre, die ich auf das Studium des literarischen Humors der sieben Meister verwandt habe, einem einzigen von ihnen gewidmet hátte, wáre vielleicht eine unanfechtbare Studie entstanden. Mich reizten aber die Fragen der Kontinuitát und der Verschiedenheit, alsó der Vergleich. Ich kann nicht beurteilen, ob das vorliegende Ergebnis das Wagnis rechtfertigt. Die besonderen Sachkenner werden in jeder der sieben Studien Korrekturen anbringen. Ich hoffe jedoch, dafi der Vergleich der sieben Meister durch die Korrekturen im Einzelnen nicht hinfállig wird. Ich bitté zu beachten, dafi ich nicht sieben Bánde über das weite Thema des literarischen Humors geschrieben habe, sondern nur ein kleines Buch. In ihm fehlt eine ausführliche Dokumentation, was zu bedauern ist, da die Breite die Seele des Humors ist. Es fehlt ferner die Auseinandersetzung mit anderen Meinungen, despektierlich Gelehrtengezánk genannt, was der Fachmann vermissen und der Zyniker bedauern wird. Dies sind die einzigen Zeilen, die ich verschwende, um über Raumnot zu klagen. Kulinarisch nicht Eingeweihte sollen schon einmal ein Hors d'oeuvre mit dem Hauptgang verwechselt habén. Das Büchlein möchte gern das Vor1 Diese Untersuchungen über Rang und Reihenfolge der Wörter des Lachens in den europáischen Spradien werden in einer Reihe von Monographien ersdieinen, die unter dem Titel Comparative Studies in Key-Words of Culture veröffentlicht werden.