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SIEMENS
ZEITSCHRIFT
SIEMENS & HALSKE AG • SIEMENS-SCHUCKERTWERKE AG
23. JAHRGANG ¦ BERLIN ¦ J A N. / M Ä R Z 1943 • H E FT 1
Der Bau der Großwasserkraftanlage im Rio Negro
Von Direktor Dr.-Ing. M. Enzweiler, Siemens-B.iuunion.
Zur Vorges. Seit Anfang diese
rikanisclicn St, H.nuptflusses des Lan galten die Erwägunge hell jedoch der Nut: erzeugung. Für diesi einheimische Ingenit eine Vermessung der Fiußut-zum Gegenstand hatten. Ein
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ReguUerung di gung angesehi maUg auch in Kreis der Er\vägung( lischer bzw. französls bestehenden Staatsmc der Landeshauptstadt Mi hchkeit der Entwurfsgru 1923 ein staatlicher Studil gische Förderung angedi zur Ausführung von Vc im Jahre 1929 ein auf s Wettbewerb ausgeschriebi und Kostenanschläge zu werh verlief jedoch oh: wurde von dem erwähnte Ing. Ludin von der Tee
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Wasserstand, wurde, trat in den HinbUck auf die Ki gungen. Die ersten
nan sich im süd-m Studium des Rio Negro, beschäftigt; teils Schiffbarmachung, vornehm-.sserkräfte zur Kraft-:n bereits 1905 durch n durchgeführt, die eine Talwegaufnahme :rre, die zunächst zur nerläßliche Vorbcdin-Jahren 1911/12 erst-rafterzeugung in den beiden Projekte eng-
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Fachmann zur Beratung und Mitarbeit herangezogen. A Grund eingehender hydrologischer und geologischer Vorarbeiten wurde eine neue Sperrstelle beim Rincón del Bonete ausgewählt. N,ich weiterer zweijähriger Pause wurde dann 1933, gefordert durch die Unterstützung des neuen Landespräsidenten Dr. Terra, von Prof. Ludin ein neuer Entwurf aufgestellt und Anfang 1934 abgeliefert, so daß im Juni des gleichen Jahres die erste öffentliche inter-natíonale Ausschreibung vor sich gehen konnte, der dieser
Entwurf zugrunde gelegt ¦ bewerb blieb infolge scin< Erfolg versagt. Erst bei Ausschreiben -
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hörten, und aus e aus der Siemens-Bauunion, Berli General de obras Pubhcas (Geope), Bv sammensctzte. Der Auftrag, der als Pai teilt wurde, umfaßte die Gesamtherstelli kraftanlage in ihren baulichen, elektriscl nellen Teilen.
uch diesem Wett Bedingungen eir n internationaler und schwieriger zuständigen Be tschen Firmcnge iner Großwasserki »ertragen. Die Firmen er Gruppe für den elek die Siemens-Schuckert itäts-Gesellschaft sowii
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Die atmosphäris schaftlich. Der Rio Negro, dessi S50 km erstreckt, durchqu
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Richtung (Bild 1). Sein G eine Fläche von 68 200 km'
etwa 250 km vom Ozean ugsgebiet von 38 000 km= in iterschied von 130 m auf d
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her Firmen scheiterten teils an dem .pol für die Elektrizitätsversorgung ntevideo, teils an der Unzuläng-dlagen. Erst nachdem im Jahre lausschuß dem Projekt eine ener-ihen ließ und sich Vollmachten rarbciten gesichert hatte, konnte en beschränkter Ideen-, um baureife Entwürfe Auch dieser Wettbe-ires Ergebnis. Darauf äusschuß Professor Dr.-hschule Berlin als f
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inzelnen ein stark w e c h s vorhanden, das zwischen 0,29 ikt. Oberhalb der Sperrstelle bei Paso de los T geringere Gefälle für die Anlage des Staubecks u bezeichnen. Die O b e r f 1 ä c h e des E st frei von geschlossenen Wäldern und
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äünstig : -ebietes :ntÜchcn rakter d es Bii
I Gestrüpp bedeckt. Der klimatische er Gegend ist ausgesprochenes s u b t r o p i -1 n c n I a n d. Die Temperaturen betragen in rnien Jahreszeit (Dezember bis Februar) im Mittel der kalten Jahreszeit 10°. Tagesschwanku sich im Mittel auf 14°. Die höchstc Tempe der warmen Jahreszeit 35°, die niedrigste :gen die Tagesgrenzwerte bei
kalten Ze ; nachts si ! jährliche
laufen beträgt In der bzw. 4 Di
zugsgebiet des Ri schlag ist im Jah: daß ausgesproche und August) mit abwechseln. Do Wechsel der natü liehen Verdunstui beeinflußt, d.h. läßt nach in d( Monaten starke]
Temperaturen bis auf — 5° Niederschlagsmenge Negro beträgt rd. 1100mm; dei ;sablauf sehr unregelmäßig ve e niederschlagsarme Monate (: licdcrschlagsreichen (besondet Wasserzufluß ist sta
Verdun ar bis nimmt den W mitschwi dunstunf Septemb
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Auchd r f ü h r u n g :ist starke Schwanngen auf. An der •stelle sind als jeringste Wassermengen 22 m'js, als mittlere 444 mVs und als höchstc etwa 5400 m»/s innerhalb den. Von einem eir SOOOm'/s mit Wass. Wasser und schwe
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von 23 Jahren aufgezeichnet imaligen Katastrophenhochwasse erständen bis zu 18 m über Ni rsten Überflutungen wird ber
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