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M. Kornetzki - Siemens Zeitschrift Okt./Dez. 1942 [antikvár]
 
WERNER SIEMENS Ein Gedenkwovt zu seinem 50. Todestag Von Rudolf Bingel „Das Interesse der Gesamtheit bildet das höchste Gesetz, dem sich die Einzelinteressen unterordnen müssen." Werner von Stemens'O- Als am 6. Dezember 1892 Werner Siemens sein an Arbeit und Erfolgen reiches Leben beschloß, da verlor das Haus Siemens seinen großen Begründer, der das Geschick dieses Hauses durch fast ein halbes Jahrhundert hindurch gelenkt und der seinen Wirkungsbereich zu dem nen Herzens dieMo-tive seines Handelns zu ergründen, so drängt sich...
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WERNER SIEMENS Ein Gedenkwovt zu seinem 50. Todestag Von Rudolf Bingel „Das Interesse der Gesamtheit bildet das höchste Gesetz, dem sich die Einzelinteressen unterordnen müssen." Werner von Stemens'O- Als am 6. Dezember 1892 Werner Siemens sein an Arbeit und Erfolgen reiches Leben beschloß, da verlor das Haus Siemens seinen großen Begründer, der das Geschick dieses Hauses durch fast ein halbes Jahrhundert hindurch gelenkt und der seinen Wirkungsbereich zu dem nen Herzens dieMo-tive seines Handelns zu ergründen, so drängt sich vor allem die Erkenntnis auf, daß er bei seinem Streben und seiner Zielsetzung nie sei-nenVorteil oder auch den Nutzen seines Unternehmens allein im Auge hatte, sondern daß er nur dann mit ganzem Herzen bei der Sache war, wenn die Lösung der übernommenen Aufgabe auch der Allgemeinheit zugute kam: Nicht der Verdienst, sondern der Dienst war das Ziel seines Strebens. Wenn er dem von ihm ins Leben gerufenen Werk diente, so tat er es, weil er damit nicht nur seinem Haus, sondern dem Gemeinwohl nützte. eines Unternehmens von Weltruf ausgeweitet hatte. An seinem Grabe trauerten damals neben der ihres Oberhauptes beraubten Familie die Mitarbeiter aus dem Hause Siemens und die vielen ihm Nahestehenden aus der Welt der Wissenschaft und der Technik. All die Tausende, die nah und fem teilnahmen an der Trauer um den Verlust des großen Mannes, wußten um das hohe Menschentum des Verstorbenen und wußten auch, daß der Mensch Werner Siemens viele der bedeutenden Geister seines Jahrhunderts schon durch seine rein menschlichen Eigenschaften überragte. Versucht man, aufgeschlosse- WERNER SIEMENS 13.12. 1816 6.12.1892 Nach einem Gemälde von Professor C. Gussow Denn sein Werk war für ihn immer ein gewichtiger Bestandteil der nationalen Wirtschaft, der ihm anvertraut war und für den er eine hohe Verantwortung trug. Sein Werk war auch nicht das Ergebnis finanzieller Verschachtelungen, sondern es war von Grund auf erarbeitet und auf dem festen Boden wissenschaftlichen und technischen Fortschritts organisch gewachsen. Von den frühesten Zeiten seines Bestehens an waren die Erträgnisse immer in weitem Maße zur Vervollkommnung der Forschungs-, Fortschritts- und Produktionsmittel verwendet worden. Was Werner Siemens immer wieder zu neuen wissenschaftlichen und technischen Leistungen anspornte, war, wie er selbst sagt, „die selbstlose Liebe zur Wissenschaft, welche ihm seine Aufgaben vorzeichnete". An anderer Stelle spricht er davon, daß die Liebe zur Mathematik, zur Physik und Chemie ihm sein ganzes Leben hindurch treu geblieben sei und die Grundlage seiner späteren Erfolge gebildet hätte. Als er im Jahre 1874 als erster Ingenieur in die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften einzog, da sagte er in seiner Antrittsrede, daß die Wissenschaft die idealen Güter der Menschheit vermehrt und durch Dienstbarmachung der noch unerkannt schlummernden Kräfte der Natur dem Menschen den schweren Kampf um das materielle Dasein erleichtert. Und als im Januar 1893 der Physiker August Kundt in der Akademie den Verstorbenen durch eine Gedenkrede ehrte, erklärte er, daß Werner Siemens durch die Mannigfaltigkeit seiner Arbeit ein mächtiger Förderer der modernen Kultur geworden ") Aus: „Positive Vorschläge zu einem Patcntgcsctz." Denkschrift des Ältcstcnkollcgiums der Berliner Kaufmannschaft an den Kgl. Prcuß. Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. 1863.

Termékadatok

Cím: Siemens Zeitschrift Okt./Dez. 1942 [antikvár]
Szerző: M. Kornetzki , Otto Kühn , R. Otto , Rudolf Bingel W. Schröder
Kiadó: Siemens & Halske AG-Siemens Schuckertwerke AG
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 210 mm x 290 mm
M. Kornetzki művei
Otto Kühn művei
R. Otto művei
Rudolf Bingel művei
W. Schröder művei
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