Bővebb ismertető
GEOGRAPHISCHES Sinaia liegt 127 Kiíometer von Rurnániens Hauptstadt (auf der FernverkehrsstraBe Nr. 1) und nur 45 Kiíometer von Brasov entfernt; es ist dank seiner malerischen Lage in einem amphitheatralisch ansteigenden Halbrund unter jahrhundertealíen Báumen seit langem als „Perle der Kárpátén" berühmt. Kommt man mit der Eisenbahn aus der Rumánischen Ebene durchs offene Flachland, beginnt sich der Boden vor Flore§ti zu wellen und kündigt die ersten Faltén des Karpatenvorlands an. Von Cimpina an erhöhen sich die Ufer der Prahova und treten náher zusammen; hie und da sind noch Spuren altér Wege sichtbar. Nach der Ausfahrt aus Comarnic verengt sich das Tal gegenüber Posada plötzlich schluchtartig; der EngpaB zieht sich etwa 10 Kiíometer durch das obere Prahovatal bis zur Stelle, vvo die Valea Largá einmündet. Die auf der Talsohle erbaute Eisenbahn verláuft zweihundert Meter unterhalb der FernverkehrsstraBe (DN 1), die von Posada aus mühsam die Steilhánge des Gagul-Mic-Berges (1635 Meter) erklimmt; bei Orátii (119,5 km) befindet sie sich in schwindelnder Höhe über dem Wasserlauf. Bis zur Orátiiklamm fallen die Wánde des Engpasses senkrecht ab und sind gröBtenteils kahl; sie lassen die kráftig gefalteten Schichten sehen - in der Geologie unter dem Namen Schichten von Sinaia bekannt -, über die sich eine chaotische Gerölldecke breitet. Habén wir die Klamm passiert, gelangen wir nicht, wie erwartet, in die Berge, und in ein immer engeres und schrofferes Tal, sondern in eine viel breitere Mulde. Übrigens ist schon die Bezeichnung Valea Largá (Breites Tal) aufschluBreich; hier weitet sich das Prahovatal überraschend und wird von deutlich gestalteten Terrassen flankiert. Hier beginnt die zwischen den Bergen gelegene Senke - die Sinaia-