kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

W. A. Mozart - Sinfonie A-Dur [antikvár]

Sinfonie A-Dur [antikvár]

W. A. Mozart

 
VORWORT PREFACE Mozarts Sinfonie A-Dur KV 201 ist das Werk eines Achtzehnjährigen und also ein „Jugendwerk". Sofern dieser Begriff einschränkt, daß es sich dabei nicht zugleich um em Meisterwerk handeln könnq, erscheint er hier mehr noch als generell bei Mozart fragwürdig. Gemeinsam mit der sogenannten „kleinen" g-Moll-Sinfonic KV 18.3 ragt das A-Dur-Werk, beinah eine Art Gegenpol zu jener, unter den 1773/74 zwischen den Reisen nach Wien und nach München geschriebenen Sinfonien auf eigene Weise hervor. In allen betont das...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
2980 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
VORWORT PREFACE Mozarts Sinfonie A-Dur KV 201 ist das Werk eines Achtzehnjährigen und also ein „Jugendwerk". Sofern dieser Begriff einschränkt, daß es sich dabei nicht zugleich um em Meisterwerk handeln könnq, erscheint er hier mehr noch als generell bei Mozart fragwürdig. Gemeinsam mit der sogenannten „kleinen" g-Moll-Sinfonic KV 18.3 ragt das A-Dur-Werk, beinah eine Art Gegenpol zu jener, unter den 1773/74 zwischen den Reisen nach Wien und nach München geschriebenen Sinfonien auf eigene Weise hervor. In allen betont das zurückgekehrte Menuett den sinfonischen Anspruch, wobei sich Werke wie die D-Dur-Sinfonie KV 202 durchaus noch in der Sphäre wenig problematischer Gesellschaftskunst halten aus der Mozart sowohl in dem g-Moll- als auch in dem A-Dur-Werk auf je verschiedene Weise hcrausstrebt. Der leidenschaftlich expressive Ton der ersteren verrät dies vom ersten Takt an; demgemäß ist sie in ihren Zusammenhängen mit der „romantischen Krise" der siebziger Jahre und als Vorläufer von KV 550 oft gewürdigt worden'. Demgegenüber erscheint die eigene und neue Qualität der ungleich verbindlicher auftretenden A-Dur-Sinfonic als des obenhin betrachtet gefälligeren, weniger problematischen Werkes viel weniger handgreiflich. Die in ihr bekundete souveräne Meisterschaft freilich und ihr „appollinischer" Zug, der das subjektive Engagement kaum in Erscheinung treten läßt, stehen erst in dem ihnen zukommenden Lichte, sieht man sie als ein nach der g-Moll-Sinfonie (Herbst 1773) erreichtes Ergebnis (Frühjahr 1774) und vor dem Hintergrund von Schaffensjahren, die ganz im Zeichen von Verarbeitung und Aneignung stehen: Noch ist die letzte Italienreise nicht vergessen; von Juli bis September haben sich Vater und Sohn Mozart in Wien aufgehalten. Daß Mozart bei der ihm eigenen Unmittelbarkeit des Reagierens auch in der A-Dur-Sinfonie Erfahrungen gerade der Wiener Zeit reflektierte und verarbeitete, unterliegt keinem Zweifel, mögen auch einzelne Anhaltspunkte kaum greifbar sein, nimmt man den möglichen Bezug auf eine A-Dur-Sinfonie von Michael Haydn aus^. Um so stärker drängt sich der Eindruck auf, daß Mozart hier mit besonderem Nachdruck Antwort auf die Frage der Sinfonie als einem Werkganzen gesucht habe. Im Interesse der ein-heitlidien Prägung vertieft er die individuelle Wahrnehmung der Tonart, schafft zwischen den Themen der verschiedenen Sätze Gemeinsamkeiten und bemüht sich um ein Gleichgewicht in den Funktionen, bei dem auchdem Finalesubstanziell Wichtiges zu tun bleibt. Unschwer läßt sich hierin die Auseinandersetzung mit Problemen erkennen, die sich in der neuartigen Subjektivierung und gefühlshaften Vertiefung besonders der jüngst von Haydn komponierten Sinfonien stellten: Hier wurde, nicht nur in „abseitigen" Tonarten wie fis, H oder f, die Eigentümlichkeit der Tonart neu entdeckt, und zugleich zeigte sich, daß die neue Dynamik und Tiefe, der „Sturm und Drang" der ersten Sätze die Sinfonie kopflastig zu machen drohten; der Ausgriff der ersten Sätze forderte Ahnliches in den anderen bzw. neue Formen der Integration in ein Ganzes. Beides hat auf die Wahrnehmung der Tonart in KV 201 ein- Mozart's Symphony in A, KV 201, is a 'youthful' work in so far as it was composed by an eighteen-year-old: but the implication that it cannot therefore be a masterpiece - a doubtful conclusion to draw in any case - is certainly false when one is dealing with Mozart. Together with the so-called 'little' G-minor symphony KV 183 - to which it is a sort of complement - it towers above the symphonies which he wrote in 1773 4, between the journeys to Vienna and Munich. In all these works, by re-introducing the minuet, he emphasized their 'symphonic' character; but while works like the symphony in D KV 202 still belong to the less problematic sphere of 'entertainment' music, the G minor no less than the A major work shows Mozart trying, in different ways, to escape from that category. The passionate, expressive character of the former shows this right from its first bar; and it has often been appraised in connection with the 'romantic crisis' of the 1770s and seen as a predecessor of KV 550'. It is less obviously so with the individual and new character of the more amiable symphony in A, which seems superficially to be more simply pleasing, less problematic. However, the real importance of its mastery and 'Apollonian' manner, almost concealing any subjective involvement, will be apparent only if it is seen as a development (Spring 1774) from the G minor symphony (Autumn 1773) and against the background of the working years of study and imitation. The last journey to Italy was still in his mind; from July to September the Mozarts, father and son, were in Vienna: and there is no doubt that the eminently receptive Mozart included in his A major Symphony experience gained particularly from his time in Vienna, even though it is difficult to point to specific details (except perhaps in connection with a symphony in A by Michael Haydn^). Even stronger is the impression that Mozart here concerned himself especially with the idea of the symphony as a unit: in the interests of this unity he deepens the conception and importance of key, connects the themes of the different movements melodically, and attempts to balance the functions of the movements - even reserving important new material for the finale.

Termékadatok

Cím: Sinfonie A-Dur [antikvár]
Szerző: W. A. Mozart
Kiadó: Edition Peters
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 140 mm x 190 mm
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet