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W. A. MOZARTSINFONIE D-DUR (HAFFNER), K. V. 385Als Sigmund Haffner, der Bürgermeister von Salzburg im Sommer 1782 in den Adelst^ind erhoben wurde, bat Leopold Mozart seinen, in Wien lebenden Sohn in einem Brief, eine Festmusik nach dem Muster der früher entstandenen ,,Haffner Serenade" (K. V. 250) zu Ehren ihres alten Schutzherren zu komponieren. Nach einigen Wochen, am 7. August wurde das Orchesterwerk fertig, deren sechs Sätze: Marcia Allegro con spirito Andante Menuetto I Menuetto II Finale der zeitgenössischen Serena-dengliederimg entsprechen. Mozart schickte das Manuskript seinem Vater, verlangte es jedoch bald zurück, um das Werk auf seinem, für den 23. März 1783 vorgesehenen Komponistenabend aufführen zu können. Er entschied sich damals dafür, das Werk unter Weglassung des Marsches und eines der Menüette in eine Sinfonie umzugestalten und das Orchester mit zwei Flöten und zwei Klarinetten zu ergänzen, um die Möglichkeiten in Wien auszunützen.Die Partitur der viersätzigen ,,Haffner" Sinfonie wurde erst 1832 ohne Flöte und Klarinette gedruckt, in Übereinstimmung mit der Besetzung der ersten Fassung. Die Sinfonie war vermutlich lange Zeit in dieser Form aufgeführt. Die vollständige und authentische Fassung der Sinfonie erschien dann 1880 zu guter letzt.Das ursprüngliche Manuskript, die alten Stimmen sowie die gedruckten Partituren weisen zahlreiche Abweichungen auf. Die vorliegende Ausgabe enthält die musikalisch mehr begründete Lösung. Trotzdem werden die wichtigsten Alternativen im folgenden aufgezählt:SatzTaktInstrument Andere VersionAllegro con 89 und 91 VI. II[j' |spirito94Das Wiederholungszeichenist nicht in allen Ausgaben vorhanden. Aus dem Manuskript geht hervor, daß Mozart es nur in der zweiten Fassung verwendete, offensichtlich um den Sinfonie-Charakter zu betonen.