Bővebb ismertető
Barka, Barbarenküste, im Jahr 1796In der Straße der Juweliere schloß der Perlenhändler Abdul ibn-Mesih seinen Laden, da er den Singsang des Muezzin erwartete, der die Gläubigen zum Gebet rufen würde. Abdul blieben noch mindestens zehn Minuten, doch er wurde allmählich alt, seine Knochen schmerzten und verlangsamten seinen Schritt, so daß er das Haus jeden Tag frühzeitig verlassen mußte. Solange er es noch schaffte, zog er es vor, zur nächstgelegenen Moschee zu gehen, anstatt es seinen weniger frommen Nachbam gleichzutun tmd den Gebetsteppich zu benützen, den er im Hintergrund seines winzigen Ladens aufbewahrte. So befand er sich nun allein auf der Straße und war demnach auch der einzige Zeuge des Mordes.Der junge Türke und der große, schwarzgekleidete Mann, der ihn verfolgte, rannten direkt an Abdul vorbei, ohne den Perlenhändler zu beachten. Wenn sie nur um die Ecke und aus dem Blickfeld des alten Mannes verschwunden wären, hätte er in dieser Nacht keine Alpträume haben müssen. Doch der Schwarzgekleidete holte sein Opfer am Ende der Straße ein und spaltete es mit seinem Krmnmsäbel in zwei Teile. Eine kurze Untersuchung der Leiche förderte irgendein Papier zutage, dann entfernte sich der Mörder, ohne sich noch einmal umzudrehen. Er ließ den Türken einfach liegen; Blut rann in Strömen über das Kopfsteinpfla-ster der abschüssigen Straße - eine Einladung an die Hiegen, sich gütlich zu tun.Abdul ibn-Mesih beschloß, an diesem Nachmittag auf den Besuch der Moschee zu verzichten. Als die Muezzins von den Höhen der vielen Minaretts in der Stadt zur Andacht riefen, kniete