Bővebb ismertető
Wo war bloß der Leuchtturm? Er musste doch jeden Moment zu sehen sein und sie mit seinem Licht blenden, sagte sich Cläre, als sie um die letzte Biegung der steilen Straße zum Strand hinunterging. Aber hier war kein Leuchtturm. Sie konnte es kaum fassen. Die Vorstellung des massiven weißen Gebäudes mit seinem kreisenden Lichtstrahl war fiir sie wie ein imaginäres Wegzeichen gewesen, das sie magisch anziehen und ihr den Weg weisen würde. Und sie hatte gehofft, an seinem Fuße Rose vorzufinden, die dort auf sie wartete und ihr schon von weitem zuwinkte, das Lächeln auf ihrem Gesicht vom Leuchtfeuer erhellt.Cläre ging ein Stück die Uferpromenade entlang und hielt dann inne, um einen lustlosen Blick auf das wogende graue Meer zu werfen, das am Horizont mit einem ebenso stahlgrauen Himmel verschmolz. Sie hörte das schurrende Geräusch der Kiesel, die von den brandenden Wellen auf den hellen Sand gespült wurden. Schwarzweiße Austernfischer huschten auf ihren rosa Beinen umher und stießen mit ihren kräftigen, orangefarbenen Schnäbeln zwischen die Steine in dem ablaufenden Wasser. Am Ende des verlassenen Strandes stand zu ihrer Linken ein leerer Musikpavillon, der Cläre an eine Pagode erinnerte; zu ihrer Rechten befand sich ein Pub namens The Spyglass. Davor stand die überlebensgroße Figur eines Piraten in einem blauen Mantel und mit einem roten Tuch mit weißen Punkten um den Kopf. Aufseiner Schulter hockte ein grüner Papagei. Das hölzerne