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Hausregeln für guten Humor Prálat Wolker, der langjáhrige Führer, Berater und Anreger der Deutschen Katholischen Jugend, stellte 19 „Hausregeln für guten Humor" zusammen. Sie gelten nicht nur für junge Menschen, die ja ein Patent auf die Freude habén, sie gelten für alle Menschen jeden Standes und jeden Alters - sie gelten besonders für den Christen und erst recht für den katholischen Christen; denn der katholische Christ legt seine Hand auf alles und jedes, was einen wirklichen Wert darstellt. Die Freude, der Humor, ist eine köstliche Gabe, die Gott, der Herr jedem Menschen in die Wiege legt. Unsere katholische Kirche ist die Kirche der Freude! Zwei Sonntage im Kirchenjahr tragen sogar den Namen Sonntage der Freude. Der eine ist der 3. Sonntag im Advent, der Sonntag „Gaudete", das heiBt: „Freuet euch." Paulus schrieb das Wort an die Philipper: „Freuet euch im Herrn immerdar; abermals sage ich: Freuet euch!" (Phil. 4, 4.) Am dritten Sonntag im Advent sind diese Worte des Eingangsliedes zur MeBfeier Ausdruck der Sehnsuchtsfreude nach dem Kommen des Herrn am Weihnachtstag. Der zweite Freudensonntag ist der 4. Sonntag der Fastenzeit mit dem Namen „Laetare - Freue dich!" Mit dem Propheten Isaias fordert uns die Kirche an diesem Sonntag mitten im Ernst der heiligen 40 Tage zur Freude auf: „Freue dich, Jerusalem! Versammelt euch alle, die ihr es liebet! Freuet euch in Fröhlichkeit, die ihr in Traurigkeit gewesen! Ihr sollt jubeln...!" (Is. 66, 10-11.) Aber nicht nur diese beiden Sonntage sind Sonntage der Freude, sondern jeder Sonntag ist ein Tag der Freude, ein Tag der Sonne, aber nur dann, wenn er ein Tag des Herrn ist. Es ist die Kirche,