Bővebb ismertető
Mitte Mai 1945, noch umweht vom Hauch der Schlachten und den letzten Kámpfen zur Befreiung Deutschlands und des deutschen Yolkes vom Joch des Hitlerfaschismus rétceten sorwjetische Offiziere und Soldaten 1240 von den Faschisten in feuchten Unterkiinften ausgelagerte und dort dem Ver-derben preisgegebene Gemalde der weltberühmten Dresdner Gemaldegalerie. In dem neuerrichteten Ost- und Mittelbau der am 13.Február 1945 durch anglo-am-erikanische Bőmben zerstörten Sempergalerie konnten von den von der Sowjetregierung in grofiherzlger Weise dem deutschen Volk übergebenan 1240 wertvollen Gemalden jedach nur 475 ausgestellt werden.
467 320 Menschen besuchten bis zu-m Ende des Jahres 1956 die am 3. Juni 1956 in ihreir wiederaufgebauten Heimstatt neu eröffnete Gemáldeigalerie. Es kamen Besucher aus den Stádten und Dörfern der Deutschen Demo-kratischen Republik, es kamen Besucher aus dem westlichen Teil unseres Vaterlandes, und es kamen Besucher aus fast allén Landem der Welt. Unter den 467 320 Menchen, die in knapp 7 Monaten des Jahres 1956 die Dresdner Gemaldegalerie besuchten, wairen 50 000 aus dem Ausland und 25 000 aus der Bundesrepublik. Sie alle freuten sich an der Schönheit der Meisterwerke und suchten beim Beschauen, zum Teil mit Hilíe von fach-kundigen Führungen, auch geiistig von dicsen kostbaren Kunstwerken Be-sitz zu ergreifen. Aus Fabriken, Bergwerken, Traktoren-Stationen usw. kamen viele Besuchergruppen, die sich .durch IiehtbiLdervortrage auf die Besichtigung der Kunstwerke voirbereitet hatten. Unsere Gemaldegalerie, aber auch unsere anderen Kunstausstellungen werden immer mehr zu Státten der Freude und Erholung, aber auch zu wiichtigen Emehungs-státten unseres werktatigen Volkes.
„Glücklich sind die Dresdner, sie können die Gemalde besichtigen — nicht nur an einem Tag, sondern an vielen Tagén ím Jahr", schrieben Besucher, die aus Volkspolen nach Dresden gekommen waren, in dais Gaste-buch der Galerie. Sie waren ebenso wie die vielen anderen Besucher von den in der Sempergalerie ausgestellen Kunstschätzen so beeindruckt, daß sie diese immer wieder betrachten möchten.