Bővebb ismertető
Jede Vorstellung über bis dahin unbekannte, konkrété Dinge stellt sich bei einsetzender Erfahrung als eine merkwürdige Anháufung von Yorurteilen dar. So ist auch der Begriff Spanien eine Sammlung von allerlei Bildern und Stimmungen, mit denen belastet der Reisende das Land betritt. Er mag sich noch so sehr dagegen wehren, irgend etwas schiebt sich immer wieder zwischen sein Auge und die Wirklichkeit. Dieses bestátigt, jenes enttáuscht und keines ist die erhoffte, erwartete Welt Erst mit einer grófién Menge Willigkeit zum Vergessen bereitet er nach und nach die Klarheit seiner Sinne vor, um, nun befreit, zu sehen, zu fühlen und zu ahnen, was die Seele eines Landes ausmacht. Je lánger er aber reist, je zahlreicher die Bilder und Eindrücke werden, um so verwirrter wird er, wenn er glaubt, gerade jetzt sei er vorgedrungen zum Herzen der Dinge. Und er verláfit das Land beunruhigt unddoch zugleich beglückt, weil ihm das nun erst gewonnene Bewufitsein seiner schönen Unsicherheit den Zauber des Schwebens, des Treibens auf den grófién Wogen der Unfafibarkeit gibt. Das verbindet ihn mit dem Ewigen, und wo wáre friedlicher ruhen? So wurden diese Blátter nur Niederschlag glückseligen Sehens und Schauens, an dem Herz und Auge und alle anderen Sinne überreichen Anteil hatten. Es mischt sich das prüfende Sehen mit dem visionár Erschauten, doch ein bindender Ausgleich wird nicht gesucht. Am wenigsten durch eilig herbeigeschaffte Fachkenntnisse, K