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VORWORT
Nun hat die farbige Photographie dieses schöne Land erobert! Zum ersten Male. Es ist ein auf diesem Gebiet führender Mann, der diese Eroberung vollzogen hat, einer, der die Welt kennt, der Afrikas Sandwüsten durchquert hät, die Steppen Mexikos, die weiten Weizenfelder Kanadas, die Stätten der Inkas, von dem zahlreiche Buchveröffentlichungen kultureller, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Art bekannt geworden sind. Er hat jetzt den Spaniern und allen, welche die altehrwürdige Pyrenäenhalbinsel Keben, das Land auf seine Weise völlig neu entdeckt. In seinen Photos ist das ganze leidenschaftliche spanische Herz, die wilde und doch wieder so har-monisclie Landschaft, die Kühnheit der Architekten, der unbändige Stolz der Bewohner atemnahe zu spüren. Die farbige Photographie ist so eine neue Ausdeuterin, Werberin tmd Erklärerin Spaniens geworden. Hatten bisher das Wort und das farblose Photo versucht, Landschaften und Menschen zu „malen", wobei das Wort angesichts der magischen Kraft, die ihm innewohnt, das Photo übertraf, so ist nunmehr eine farbige Welt des Bildes von gleicher magischer Kraft entstanden, und wie im Wort wird im Photo das Wesen der Landschaft lebendig. Die träumerischen Bilder von Spaniens felsigen Küsten, dem anschäumenden Meer, den gewaltigen Hochflächen, der schneeigen Bergwelt werden auf den Bildseiten malerisch Wirklichkeit und behalten - das ist das besondere Geheimnis der Farbphotographie - doch etwas von einem Traum! Man betrachte nur einmal das Bűd vom Montserrat. Wie geheimnisvoll reckt sich, breitgezogen, das zerklüftete Massiv empor. Wie spielen graue und grüne Farben ineinander, dick wälzt sich der graue Dunst aus den Tälern herauf, durchsichtig schwebt das feine Graublau vergehender