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Spanische Malerei von den Primitiven bis Ribera [antikvár]

Marianne Haraszti-Takács

 
Obwohl die spanische Maierei in der europáischen Kunstgeschichte eine Sonderstellung einnimmt und ihr im Laufe des letzten halben Jahrhunderts ein standig wachsendes Interesse zugewandt wird, verfügen die europáischen Museen aufierhalb Spaniens kaum über einen Bestand spanischer Gemálde, der qualitativ oder quantitativ beachtenswert wáre. Die geographische und politische Lage der Iberischen Halbinsel sorgte lange Zeit für ihre verháltnismáBige Isolation. Vor dem 19. Jahrhundert wurde Spanien kaum von Reisenden, Touristen und...
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Obwohl die spanische Maierei in der europáischen Kunstgeschichte eine Sonderstellung einnimmt und ihr im Laufe des letzten halben Jahrhunderts ein standig wachsendes Interesse zugewandt wird, verfügen die europáischen Museen aufierhalb Spaniens kaum über einen Bestand spanischer Gemálde, der qualitativ oder quantitativ beachtenswert wáre. Die geographische und politische Lage der Iberischen Halbinsel sorgte lange Zeit für ihre verháltnismáBige Isolation. Vor dem 19. Jahrhundert wurde Spanien kaum von Reisenden, Touristen und Kunstliebhabern aufgesucht, und selbst die in internationalem Mafistab zu den ganz grófién Meistern záhlenden Spanier, wie Velázquez, Murillo, Zurbarán, blieben den an Gemálden und Zeichnungen interessierten Kunstliebhabern nahezu unbekannt. Obwohl der spanische Hof seit dem 16.-17. Jahrhundert rege politische Beziehungen nicht nur zu den niederlándischen Stádten, sondern auch zu Oberitalien, Neapel und Sizilien unterhielt, unternahmen spanische Maler nur selten Reisen jenseits der Pyrenáen oder schifften sich in Sevilla oder Valencia nach anderen europáischen Staaten ein. Am ehesten bot sich noch den spanischen Soldaten Gelegenheit, fremde Lánder kennenzulernen, doch war das Kriegshandwerk nicht eben dazu angetan, den guten Ruf der spanischen Kunst und Literatur in der weiten Welt zu verbreiten. Von den spanischen Malern, die vom 15. bis zum 16. Jahrhundert im Ausland gewesen waren, sind uns nur spárliche Angaben erhalten. In Leonardo da Vincis Werkstatt wird ein gewisser Fernando erwáhnt, ferner wissen wir von einem römischen Aufenthalt des als Schriftsteller bekannteren und bedeutenderen Jüan de Jáureguí, der dort die Portrátmalerei studierte und selbst auch erfolgreich ausübte. Eine Ausnahme bildet Jusepe de Ribera, der in Játiva bei Valencia geboren wurde, schon in jungen Jahren nach Rom gelangte und spáter rund drei Jahrzehnte in Neapel wirkte. In Rom wurde er Mitglied der Malerakademie. Auf diese Éhre berief er sich stolz in den Signaturen seiner Bilder. Ebenso aber betonte er seine spanische Herkunft vor allém in jüngeren Jahren. Oft erwáhnt er in den Signaturen auch seinen Geburtsort Játiva. Als bevorzugter Maler der spanischen Vizekönige in Neapel blieb er mit seinen Landsleuten, den Malerwerkstátten seiner Heimat in Verbindung. Der zeitweilige Aufenthalt von Velázquez in Neapel im Jahr 1630 hinterliefi im künstlerischen Schaffen beider nachhaltige Spuren. Riberas Gemálde wurden bald auch in Spanien selbst bekannt. Heimkehrende Vizekönige, Diplomaten und stationierte Offiziere nahmen zahl5

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Cím: Spanische Malerei von den Primitiven bis Ribera [antikvár]
Szerző: Marianne Haraszti-Takács
Kiadó: Corvina Kiadó
Kötés: Fűzött keménykötés
ISBN: 9631313549
Méret: 230 mm x 280 mm
Marianne Haraszti-Takács művei
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