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I Ein erhebender Augenblick
»Fünf Minuten Verspätung«, brummte Chris, »Bummelei, so was!«
Ben und Larry, die neben ihm auf dem Bahnsteig standen, grinsten.
»Dein Wecker geht nach dem Mond«, lachte Ben. »Schau »W
mal auf die Bahnhofsuhr.«
»Da kommt er!« schrie Chris und packte Bens Arm. »Los, wir laufen nach hinten. Sie stehen bestimmt am Fenster!«
In diesem Augenblick fuhr der Zug donnernd in die Bahnhofshalle ein, fuhr langsamer und hielt.
»Da sind sie!« schrie Chris.
Die drei stürzten auf das Abteil zu, aus dessen Fenster sich die beiden Mädchen beugten, und eine Sekunde später flog die Tür auf, beide sprangen auf den Bahnsteig, und Lissy fiel ihrem Zwillingsbruder Chris um den Hals, dem sie mit ihren blauen Augen und dem dunklen Haar verblüffend ähnlich sah, drückte gleichzeitig Bens Hand und gab Larry einen kleinen Rippenstoß, während Peggy, die wie gewöhnlich an einem ihrer blonden Zopfenden kaute, jammerte:
»Helft mir doch, die Koffer rauszuholen.«
»Das mach ich schon«, sagte Ben und hob das Gepäck herunter.
Die drei Geschwister hingen sehr an ihm, und als ihre Eltern ihn vor drei Jahren an Kindes Statt annahmen, waren sie restlos glückhch, und auch Larry, ein amerikanischer MilHo-närssohn, mit dem die Kinder eine feste Freundschaft verband und der mit den Jungen die gleiche Schule besuchte, mochte ihn besonders gern.
»Ich glaube, du bist noch länger und noch dünner geworden, Larry«, sagte Peggy, und Chris drängte:
»Schieß schon los mit deiner Neuigkeit, wenn du nicht endlich anfängst, dann . . .«
»Eine Neuigkeit? Was für eine?« fragten die Mädchen.