Bővebb ismertető
Vorwort zur 4. Auflage Die 3. Auflage der Speziellen Pathologie war im Frühjahr 1963 vergriffen. Viele wichtige Ergebnisse der Allgemeinen und der Speziellen Pathologie sowie der kliniseh-pathologischen Krankheitsforschung, die in jüngster Zeit, z. T. in Ergebnisund Handbuchdarstellungen, veröffentlicht wurden, muBten bei der Neuauflage mit berüeksichtigt werden. An dieser Neuauflage habén meine ehemaligen Mitarbeiter am Pathologischen Institut der Universitát Freiburg i. Br. die folgenden Abschnitte neubearbeitet und erweitert: Professor Dr. Ekkehard Grundmann - Elberfeld die „Pathologie des Blut- und Uymphsystems", Professor Dr. Günther Könn - Bochum die „Pathologie des Atmungssystems", Dozent Dr. Harald Noltenius - Freiburg i. Br. die „Pathologie desHarnsystems". Professor Dr. Iiugo Noetzel- Freiburg i. Br. hat seinen Beitrag über die „Spezielle Pathologie des Nervensystems" und ich selbst habe die Abschnitte über die Pathologie des Kreislaufsystems, des Verdauungssystems und des Bewegungssystems neu bearbeitet und erweitert. Auch in ihrer neuen Fassung hat unsere „Spezielle Pathologie" nicht den Charakter eines Nachschlagewerkes erstrebt. Sie will vielmehr weiterhin der systematischen Auseinandersetzung mit der pathologischen Morphologie, der Pathogenese und der Átiologie von Krankheitsbildern im Blick auf die klinische Krankheitslehre dienen und durch die Darstellung háufiger, aber auch seltenerer für das klinisch-pathologische Denken besonders reprásentativer Krankheiten das Verstándnis für die immanente bogik und die Vielschichtigkeit von Krankheitsbildern fördern. Neu aufgenommen wurden 132 Abbildungen, 38 Abbildungen wurden gestrichen. Das Literaturverzeichnis wurde ausgiebig ergánzt, das Sachverzeichnis völlig neubearbeitet und wesentlich erweitert. Herrn Dr. h. c. Heinz Úrban danke ich für sein groBes persönliches Interesse und das hervorragende Mitgehen seines Verlages und seiner Mitarbeiter bei der Erweiterung und Neugestaltung des Buches. Herzlichen Dank sage ich wiederum Fráulein Margarete Barner, meiner friiheren Mitarbeiterin am Pathologischen Institut der Universitát Freiburg i. Br., für die makroskopischen und mikroskopischen Photogramme der neueingefügten Abbildungen. Die Niederschrift des Manuskriptes lag in den Hánden von Frau Irmgard Bühler und Fráulein Rosemarie Mentz, denen ich auch bei dieser Gelegenheit bestens danke, Fráulein Mentz darüber hinaus für ihre Mitarbeit am Sachverzeichnis und bei der Erledigung der Korrekturen. Freiburg i. Br., 12. August 1964 Franz Büchner Aus dem Vorwort zur 1. Auflage Nicht in der Allgemeinen Pathologie, sondern in dem Werke des SOjáhrigen Morgagni „De sedibus et causis morborum" aus dem Jahre 1761 hat die moderne Pathologie ihren Ursprung. Seither, alsó fast seit 200 Jahren, steht sie in der spannungsreichen und fruchtbaren Wechselwirkung zwischen ahgemeiner Krankheitslehre und spezieller Pathologie, zwischen Biologie und klinischer Medizin, zwischen tendenzloser Forschung und árztlicher Hilfe, zwischen gezieltem Experiment und spontaner Beobachtung. So kann sich ungestraft kein Pathologe über lángere Zeit von der Speziellen Pathologie ablösen und sich ganz auf die Allgemeine Pathologie konzentrieren.