Bővebb ismertető
Vorwort zur 3. Auflage Die Besorgung der 3. Auflage war 3 Jahre naeh dem Erscheinen der 2. notwendig. Sie wird hiermit vorgelegt. Druekfehler wurden berichtigt, an einzelnen Stellen wurde der Text geándert. Im tibrigen stimmt die 3. Auflage mit der 2. überein. Freiburg i. Br., Dudwig-Aschoff-Haus, 20. Januar 1960. Franz Büchner Aus dem Vorwort zur i. Auflage Nicht in der Allgemeinen Pathologie, sondern in dem Werke des 80jáhrigen Morgagni De sedibus et causis morborum" aus dem Jahre 1761 hat die moderne Pathologie ihren Ursprung. Seither, alsó fast seit 200 Jahren, steht sie in der spannungsreichen und fruchtbaren Wechselwirkung zwischen allgemeiner Krankheitslehre und spezieller Pathologie, zwischen Biologie und klinischer Medizin, zwischen tendenzloser Forschung und árztlieher Hilfe, zwischen gezieltem Experiment und spontaner Beobachtung. So kann sich ungestraft kein Pathologe íiber lángere Zeit von der Speziellen Pathologie ablösen und sich ganz auf die Allgemeine Pathologie konzentrieren. Die vorliegende Spezielle Pathologie beschránkt sich im allgemeinen auf die Darstellung der wichtigeren Krankheiten in der Überzeugung, daí3 die gründliche, vielseitige Auseinandersetzung mit dem einzelnen Krankheitsbild weit wichtiger ist als das Streben nach einer doch nicht zu erreichenden Vollzáhligkeit. So möge das vorliegende Buch an den dargestellten Krankheitsbildern die Vielfalt der morphologischen Befunde, die Vielschichtigkeit der Probleme, die unlösbare Zusammengehörigkeit der Struktur-, Stoffwechsel- und Funktionsstörungen mit den zugeordneten klinischen Erscheinungen und die unerbittliche Logik der krankhaften Veránderungen sichtbar machen. Nach der grundsátzlichen Absicht des Buches habe ich darauf verzichtet, die Spezielle Pathologie als strenge Organpathologie darzustellen und dabei die krankhaften Veránderungen der einzelnen Organe nach den Prinzipien der Allgemeinen Pathologie zu systematisieren, so sehr auch die vorliegende Spezielle Pathologie und meine Allgemeine Pathologie zu einer Einheit streben. Vielmehr bin ich dem Vorbilde vonLeonhard Jores in seinem Lehrbuch Anatomische Grundlagen wichtiger Krankheiten" gefolgt und habe mich daher bemüht, jeweils das ganze Krankheitsbild in seiner Ausbreitung über den gesamten Organismus und in seiner pathogenetischen Geschlossenheit zu entwerfen sowie die Fragen nach seiner Ver-