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Verleihung des Ehrendoktors und des Ehrenprofessors der Universität Pécs an Staatsminister Bernd Neumann
Am 21. Oktober 2011 feierte die Universität Fünfkirchen/Pécs die Verleihung des Professors h. c. und des Doktors h. c. an Staatsminister Bernd Neumann. Die Gäste der Regierungsdelegation aus Berlin wurden schon am Vortag, am 20. Oktober, in Budapest von Dr. Miklós Réthelyi, Minister für Nationale Ressourcen, empfangen. Minister Réthelyi überreichte Staatsminister Neumann die offizielle Erklärung seines Ministeriums, die weitere Finanzierung der Stiftungsprofessur für Deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa an der Universität Pécs zu übernehmen.
Das von der Prodekanin Dr. Zsuzsa Gerner zweisprachig moderierte Programm der Verleihungszeremonie begann am 21. Oktober um 10:00 Uhr im Festsaal der Philosophischen Fakultät, wo Staatsminister Bernd Neumann mit seiner Delegation von den Repräsentanten der Stadt (Dr. Péter Hoppál), der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (Otto Heinek) und der Fakultät (Dekan Prof. Dr. Ferenc Fischer) begrüßt wurde. Otto Heinek betonte die herausragende Rolle der Stiftungsprofessur für die Erforschung und Pflege der Geschichte der ungarndeutschen Minderheit in Ungarn, insbesondere für die Ausbildung und Weiterbildung von Lehrern in Grundschulen und Gymnasien der Ungarndeutschen. Prof. Dr. Ferenc Fischer rief die Gründungsgeschichte der Stiftungsprofessor in Erinnerung und hob dabei die Rolle von Staatsminister Bernd Neumann und Prof. h. c. Dr. Konrad Gündisch, wissenschaftlicher Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, hervor.
Nach diesen Grußworten hielt Staatsminister Bernd Neumann seine Antrittsvorlesung als Ehrenprofessor der Universität über die deutsch-ungarischen Kulturbeziehungen. In seinem Vortrag betonte der Staatsminister die Bedeutung der kulturellen Beziehungen der zwei Staaten im Laufe der Jahrhunderte und erwähnte viele Beispiele, so die Ehepolitik der ungarischen Könige seit dem 11. Jahrhundert, die vielseitigen Kontakte zwischen den Wissenschaftlern beider Länder und die heutige Repräsentation der ungarischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Als herausragende Beispiele für die langjährigen bilateralen Kulturbeziehungen würdigte er die Zusammenarbeit während des Jahres 2010, als Essen und Pécs gemeinsam mit Istanbul Kulturhauptstädte Europas waren, und die Tätigkeit des Stiftungslehrstuhls für Deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa an der Universität Pécs.
An der Sitzung an der Philosophischen Fakultät und an dem Festvortag nahmen außer den bereits erwähnten Persönlichkeiten Raymond Dequin, Leiter der Kulturabteilung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Budapest, Prof. Dr. László Körinek, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Pécs, Prof. h. c. Dr. Stefan Sienerth, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS), Prof. Dr. Agnes Fischer Dárdai, Direktorin der Universitätsbibliothek, sowie Professor/innen, Do-