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Spiel
im Dunkeln
Peter Morton erwachte mit einem plötzhchen Ruck und gewahrte das erste Licht des Tages. Durchs Fenster er-hhckte er einen kahlen Ast, der cpier über einem Rahmen von Silher hing. Regen klatschte an die Fensterscheiben. Es war der 5. Januar.
Er schaute über den Tisch hinweg, auf dem ein Nachtlicht in einer kleinen Wasserlache verflackert war, auf das andere Bett. Francis Morton schlief noch, und Peter legte sich wieder hin und ließ seinen Blick auf dem Bruder ruhen. Es belustigte ihn, sich vorzustellen, daß er sich selbst betrachtete, das gleiche Haar, die gleichen Augen, die gleichen Lippen und die gleiche Linie der Wangen. Bald aber verlor dieser Gedanke seinen Reiz, und er befaßte sich wieder mit dem Umstand, der diesem Tag besondere Bedeutung verlieh. Es war der 5. Januar. Er kormte es kaum fassen, daß ein Jahr vergangen war, seit Mrs. Henne-Falcon ihre letzte Kindergesellschaft gegeben hatte.
Plötzhch drehte Francis sich auf den Rücken und warf einen Arm über sein Gesicht, so daß er sich den Mund versperrte, Peters Herz begann heftig zu pochen, diesmal nicht vor Vergnügen, sondern vor Unruhe. Er setzte sich auf und rief über den Tisch hinüber: „Wach auf!" Francis' Schultern zuckten, und er fuchtelte mit einer festgeballten Faust in der Luft herum; seine Augen aber blieben geschlossen. Peter schien es, daß sich mit einemmal das ganze Zimmer verdunkelte, und er hatte das Empfinden,