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Geleitwort
Traditionell legt die Gesellschaft zur Förderung des olympischen Gedankens in der DDR ihren Olympiaband vor- Report der Spiele zur Feier der XXIV. Olympiade in Söul. Schnappschüsse unvergeßlicher Augenblicke, Beschreibung des einzigartigen Abschneidens einer DDR-Mann-schaft- 102Medaillen!
Die Tage der Rückkehr unserer umjubelten Olympioniken fielen zusammen mit denen, da man das 40. Jubiläum der Gründung unserer Sportorganisation festlich beging. Als diese Sportbewegung am 1. Oktober 1948 mit der Konstituierung des Deutschen Sportausschusses- gemeinsam getragen von der Freien Deutschen Jugend und dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund- aus der Taufe gehoben wurde, wagten wohl nur wenige, an olympisches Gold oder gar an Spitzenränge bei der Medaillenwertung im Weltsport zu denken.
Alle, die an jenem denkwürdigen Gründungstag dabei waren, erklärten sich bereit, mit ihren Aktivitäten die vom Faschismus hinterlassenen geistigen und materiellen Trümmer zu beseitigen sowie als Sportler mitzuhelfen, ein neues und friedliebendes Deutschland zu schaffen. Aus der Bereitschaft erwuchsen Taten und aus den Taten schließlich Erfolge- so auch diejenigen der Olympiakämpfer der Deutschen Demokratischen Republik von Melbourne bis Söul.
Der Weg zu diesen Erfolgen im Leistungssport-wie auch zur ebenso erfolgreichen Entwicklung des Massensports, des Wettkampfgeschehens in den Kreisen und Bezirken, des Kinder- und Jugendsports, der Sportwissenschaften und aller anderen Gebiete des sporthchen Lebens in unserer Republik-wurde mit der Gründungsurkunde des Deutschen Sportausschusses gewiesen. Und da verwirklicht ist, was darin als Weg und Ziel vorgegeben wurde, bereitet es Freude, Genugtuung und auch Stolz, im Zusammenhang mit der Rückkehr der Olympiamannschaft 1988 in diesem Buch an Worte von 1948 zu erinnern: „Die demokratische Sportbewegung ist nicht Selbstzweck. Sie soll zur demokratischen Erneuerung unseres Volkes beitragen, dient der Hebung der Volksgesundheit und damit der Erhöhung der Leistungsfähigkeit, besonders der jungen Generation Sie soll dem Frieden und der Völkerverständigung dienen."
In diesem Sinne hat die olympische Idee auch mit den Olympischen Spielen 1988 ihre Lebenskraft und die olympische Bewegung ihre Beitragsfähigkeit zur Friedenssicherung, Entspannung und Völkerverständigung überzeugend nachgewie-
Präsident der
Gesellschaft zur Förderung des olympischen Gedankens in der DDR