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Kiste, Koffer, Náhmaschine vor verschlosseriem Tor - die Umsiedlerfamilie Westphal erlebt die erste schwere Stunde io der neuen Heimat. Dieses Bild wird der sechsjáhrige Georg nicht vergessen. Natürlicli auch nicht den Tod des Stellwerkers, dessen Kohlén die Mutter und er einen halben Winter nicht anriihren; oder die teuflische Jagd auf sein Eichhörnchen. Das MiBtrauen des Flurwáchters, der die Grofimutter beim Kürbisklauen ertappte, wird ihm ebenso in Erinnerung bleiben wie die Entdeckung, dafi ausgerechnet der Milchfahrer, der ihm die Welt erklárt, vor ein paar Jahren die Hitlereiche gepílanzt hatte. Erst als Georg sich zögernd den Schikanen der Doríjungen entgegenstellt, beginnt er in eine selbst im Umbruch befindliche Welt hineinzuwachsen. Jürgen Berat-Bártl - Jahrgang 1944, Gleisbauer, Kraftfahrer, Chemiearbeiter, Student am Literaturinstitut „Johannes R. Bedher" - verknüpft in seinen Erzáhliingen auf poetisch reizvolle Weise die schweren, widersprüchlichen Nachkriegsjahre mit den marchenhaften Tráumen eines empfindsamen Jungen.