kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

Prof. Dr. Wildor Hollmann - Sport Höhepunkte '85 [antikvár]
 
20 Sport'85Die zwei Gesichter der JugendSteffen Haffn,Wenn wieder einmal ein sogenanntes rulliges Zwischenjahr verstrichen ist, lächeln Sportjorunahsten milde über den Begriff. 1985 versprach wenigstens auf dem Papier der Terminlisten, eine Atempause zum Erholen zu werden. Die Spektakel von Sarajevo und Los Angeles, die gleichermaßen fasziniert und strapaziert hatten, verloren im verklärenden Dunst der Vergangenheit ihre scharfen Konturen. Eine Strecke gepflegter Langeweile schien sich verglichen mit dem olympischen Abenteuer monoton vor...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
3940 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
20 Sport'85Die zwei Gesichter der JugendSteffen Haffn,Wenn wieder einmal ein sogenanntes rulliges Zwischenjahr verstrichen ist, lächeln Sportjorunahsten milde über den Begriff. 1985 versprach wenigstens auf dem Papier der Terminlisten, eine Atempause zum Erholen zu werden. Die Spektakel von Sarajevo und Los Angeles, die gleichermaßen fasziniert und strapaziert hatten, verloren im verklärenden Dunst der Vergangenheit ihre scharfen Konturen. Eine Strecke gepflegter Langeweile schien sich verglichen mit dem olympischen Abenteuer monoton vor uns zu dehnen. Da fragte sich mancher Medienmann (-frau), wie wohl sein Sportteil", wie seine Sportsendung" über die gleichförmigen Runden käme. Nach Ablauf von zwölf Monaten wirken solche Sorgen wie ein rührender Witz. Niemand hatte in einer Saure-Gur-ken-Zeit, das Ungeheuer von Loch Ness zu bemühen brauchen. Die Vitaütät des Sports bescherte Spannung, wie sie die Phantasie von Drehbuchautoren nicht hätte ersinnen können. Gleich Unwettern aus heiterem Himmel brachen elementare Ereignisse über uns herein. Der Mensch, der auf der Bühne des Sports im Mittelpunkt steht, entlarvte sich in seiner verwirrenden Widersprüchiichkeit. Einmal zeigte er beim Trauerspiel von Brüssel seine schreckliche Fratze. Ein anderes Mal offenbarte er, wie beim siebzehnjährigen Tennisspieler Boris Becker, ein hiiueißen-des Antütz. Millionen fühlten sich durch den Sog, den der Sport erzeugte, zur Anteilnahme genötigt, die zwischen Entsetzen und Entzücken schwankte.Selten wurde über ein Ereignis so viel geschrieben, so viel diskutiert wie über die Tragödie im Heyseistadion. Trotz der sprudelnden Wortkaskaden blieb letztlich nur der Eindruck resignierter Sprachlosigkeit. BUder waren es, die vehement die Gemüter der Fernsehzuschauer aufwühlten. Bilder sind es, die haften bleiben im Gedächtnis. Bilder von sinnloser Gewalt, die unter jungen Menschen losbrach wie ein Wirbelstunn. Die Augenzeugen wider Willen, die sich mit feierabendlicher Vorfreude zum Fußballgenuß zurechtgesetzt hatten, schreckten angesichts eines unerwarteten Horrortrips aus ihrer Bürgerruhe hoch. Sie trauten ihren Augen nicht: Das durfte, das kormte doch nicht wahr sein. Da hieben jugendliche Fans mörderisch aufeinander ein. Tausende wankten undstürzten wie in einem Erdrutsch übereinander. Momentaufnahmen von Gesichtern, die sich in Todesangst verzerrten, schienen auf. Der Fußballrasen wurde zum Grabfeld, auf dem Ordner Leichen sortierten und zu bedecken suchten, auf dem Saiutäter stöhnende Verletzte notdürftig behandelten, wenigsten ihre Schmerzen hndern wollten. Die Zuschauer, denen statt des Europacupfinales FC Liverpool gegen Juventus Turin ein Schreckensschauspiel geboten wurde, ahnten nichts von dem Ausmaß des Geschehens. Sie erfuhren die traurige Gewißheit, die sich in den dürren Zahlen von 39 Toten und hun-derten von Verietzten unzureichend spiegelt, erst, als der Spuk verflogen war. Diesem Krieg im Stadion standen die Polizisten mit einer Hilflosigkeit gegenüber, daß man sie am liebsten über die Büdschirme angebrüllt hätte: Nun tat doch endlich etwas. Macht diesem Schrecken ein Ende! Während Hubschrauber über dem Stadion grummelten, Martinshörner heulten, tobte sich die Meute vorwiegend engUscher Rowdys zwischen Verietzten und Toten aus wie von Sinnen. Erst nach Stunden erlahmten die Kräfte der Gewalt. Dann das Ungeheuerliche: Fußball an der Stätte des Todes.Ein makabres Theater, inszeniert, um noch Schlimmeres zu verhindern. Die Femsehanstalten reagierten iritiert. Das Zweite Deutsche Fernsehen, das mit einem um Fassung ringenden Reporter die Randale erbarmungslos übertragen hatte, schaltete sich mit dem Anpfiff aus Gründen der Pietät aus. Die BBC und andere TV-Gesellschaften übertrugen das sportliche Finale eines grausigen Ereignisses. In den Fußball-Almanachen ist nur lapidar vermerkt: Juventas Turin FC Liverpool 1:0. Doch Sieger gab es nicht an jenem schwarzen Abend von Brüssel. Später kam zum Vorschein, wie kraß die Polizei versagt und wie sehr sie die englische Krankheit unterschätzt hatte. Die gesamte belgische Regierung schien über die schlimmen Vorfälle zu stolpern. König Baudoin hielt sie im Amt. Die englischen Klubs, deren Rowdys seit langem eine blutige Spur durch Europa ziehen, müssen in den nächsten drei Jahren den Europacupspielen tatenlos zusehen. Soziologen und Psychologen, Polizisten und Pobtiker mühten sich, die Scherben von Brüssel in emer Artgeistiger Aufräumaktion aufzuarbeiten. Manche gaben allem dem Fußball die Schuld, einem an sich harmlosen Spiel, das freilich wie kein anderer Sport die Massen zu mobiüsieren versteht. Ehe sie es sich versahen, fanden sich die Fußballfans, im allgemeinen so harmlose Zeitgenossen wie du und ich, auf der Anklagebank wieder. Dabei ist es nur eine kleine radikale Minderheit, die unter dem Vorwand der Fußball-Leidenschaft ihre überschüssigen Kräfte brutal wirken läßt. Schnell zeigten die Kritiker vom Kontinent mit den Fingern auf die Engländer, die Erfinder der Fairneß, wie sarkastisch vermerkt wurde. Sollen die Engländer daheim auf ihrer Insel Kricket spielen", forderte Volkes Stimme. Dabei verdichtet sich in den britischen Hooligans, wenngleich in beispielloser Aggressivität, alles, was sich auch unter deutschen Rowdys finden läßt. Das Fuß-ball-Rabaukentum hat sich längst zimi grenzüberschreitenden Phänomen ausgewachsen, das sogar sozialistischen Musterstaaten wie der DDR Kopfzerbrechen bereitet. Die bulgarische Regierung sah sich sogar genötigt, die beiden Renommierklubs ZSKA und Levski Spartak Sofia aufzulösen. Der Grund: Beim Pokalendspiel war es zwischen beiden Mannschaften derart handgreiflich zugegangen, daß sogar das Fernsehen ausblendete. Selbst aus der fernen VolksrepubUk China wurden Gerichtsurteile gegen Fußball-Fanatiker gemeldet.

Termékadatok

Cím: Sport Höhepunkte '85 [antikvár]
Szerző: Prof. Dr. Wildor Hollmann , Steffen Haffner Wolfgang Wünsche
Kiadó: proSport GmbH & Co.
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 388181020X
Méret: 230 mm x 310 mm
Prof. Dr. Wildor Hollmann művei
Steffen Haffner művei
Wolfgang Wünsche művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet