Bővebb ismertető
Vorbemerkung des Verlages zur 12. AuflageDer Bearbeiter des Sprachlichen Schlüssels", Pfarrer Fritz Rienecker, ist am 15. August 1965 verstorben. Leider konnte er die Manuskripte zu den beiden außerdem geplanten ,,Schlüsseln", dem Begrifflichen und Sachlichen Schlüssel, für die er in jahrelanger Arbeit bereits viel Material zusammengetragen hatte, nicht mehr vollenden. Da inzwischen ähnliche V^erke herausgekommen bzw. im Erscheinen begriffen sind, werden diese beiden ,,Schlüssel" zu unserem Bedauern nicht mehr erscheinen. Die in der vorliegenden Auflage noch enthaltenen Hinweise auf den Begrifflichen und Sachlichen Schlüssel sind damit hinfällig.Frühjahr 1966GeleitworteAus dem Vorwort zur 1. AuflageDurch die Reihen aller derer, die mit Ernst Christen sein wollen, geht erneut ein heißes Ringen um tieferes Verständnis des Wortes Gottes. Man möchte stärker angetan werden mit der Ganzrüstung Gottes". Wo finden wir nun die Ganzrüstung Gottes? Nicht in der Polemik, nicht in der Apologetik, nicht in der Spekulation, nicht in Mystik und Philosophie, sondern im Wort der Heiligen Schrift ganz allein. Dort hat Gott sich offenbart. Dort gilt es noch heimischer zu werden als bisher. Dort gilt es das Wort in seiner ganzen Wucht und Wirklichkeit zu erfassen und zu erlernen.Damit das nun geschehe, sollen Werkzeuge uns Helfer sein, welcheals Schlüssel" uns in etwa die Tür öfifnen zunächst ins NT., undzwar zum Urtext. Drei Schlüssel" sollen nacheinander versuchen,uns Diener zu werden:ein Sprachlicher Schlüssel,ein Begrifflicher Schlüssel,ein Sachlicher Schlüssel.Begrifflicher und Sachlicher Schlüssel sind in den nächsten Jahren geplant.Der Sprachliche Schlüssel will uns Grammatik und Wortschatz verständlich machen; denn Grammatik und Wortschatz sind für die zu beginnende t)bersetzung die unentbehrlichste Voraussetzung. Das Wort Gottes ist nun einmal an die Sprache gebunden, und insofern bildet die genaue grammatische Erforschung des Textes die erste Arbeitsstufe der praktischen Exegese. Auch sprachliche Feinheiten sollen uns nahegerückt werden.Der Begriffliche Schlüssel wiU durch kurze sprachliche Ableitungen aus dem Urtext heraus die wichtigsten neutestamentlichen Begriffe nach Inhalt und Bedeutung zu fixieren versuchen. Als Beispiele seien einige Fragen genannt: Was heißt Gnade", was Friede", was Gerechtigkeit", was Erlösung", was in Christus", durch Christus", was Gemeinde", was Wiederkunft Jesu"? usw. Warum gebraucht Paulus für Sündenvergebung" einmal das Wort päresis" = Vorbeilassung, Übergehung, das andere Mal aphesis" Erlassung? Warum steht für Sünde" manchmal hamartia", und zwar in der Einzahl, warum oft paraptömata", und zwar in der Mehrzahl ? Warum spriclit Paulus oft von Gottes Söhnen", während Johannes von Gottes Kindern" spricht? Was bedeutet Gottessohnschaft"?VII