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Spricht was gegen Heirat? [antikvár]

Leigh Michaels

 
Spricht was gegen Heirat?1. KAPITELObwohl Laura bereits über zwei Wochen wieder zu Hause war, hatte sie sich noch immer nicht daran gewöhnt, in ihrem früheren Kinderzimmer aufzuwachen. Natürlich hatte sie den Raum im Laufe der Jahre verändert. Laura räkelte sich einen Augenblick, dann schlug sie die rotgestreifte Bettdecke zur Seite, die sie sich als Teenager ausgesucht hatte. Sie war jetzt eine weltgewandte Karrierefrau, ihr Geschmack hatte sich gewandelt, da war es an der Zeit, sich nach anderen Farbtönen umzusehen.Sie gähnte....
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Spricht was gegen Heirat?1. KAPITELObwohl Laura bereits über zwei Wochen wieder zu Hause war, hatte sie sich noch immer nicht daran gewöhnt, in ihrem früheren Kinderzimmer aufzuwachen. Natürlich hatte sie den Raum im Laufe der Jahre verändert. Laura räkelte sich einen Augenblick, dann schlug sie die rotgestreifte Bettdecke zur Seite, die sie sich als Teenager ausgesucht hatte. Sie war jetzt eine weltgewandte Karrierefrau, ihr Geschmack hatte sich gewandelt, da war es an der Zeit, sich nach anderen Farbtönen umzusehen.Sie gähnte. Vielleicht Pfirsichfarben und Moosgrün, sie würde ihre Mutter darauf ansprechen und hören, was Ginny von einer Umgestaltung hielt. Schließlich würde sie, Laura, von jetzt ab hier wohnen Ihr fiel ein, wieviel Arbeit auf ihrem Schreibtisch wartete, und so stand sie rasch auf, wenn es auch schwerfiel. Das ist kein gutes Zeichen, Laura Clinton, schalt sie sich, als sie unter der Dusche stand und den warmen Wasserstrahl auf sich herabprasseln ließ. Ich habe den Posten erst vor zwei Wochen übernommen, und schon ist die erste Begeisterung dahin.Aber ganz so schlimm ist es nun doch nicht, versuchte Laura sich einzureden, als sie ein cremefarbenes Kostüm aus dem Schrank nahm. Die neue Tätigkeit machte ihr Spaß. Public Relations hatte sie schließlich von Grund auf gelernt und schon immer den Wunsch gehabt, im Hotel ihrer Eltern zu arbeiten. Im Moment war sie nur etwas entmutigt, weil die Arbeit überhand nahm. Das Clinton" hatte bisher keine Werbeabteilung gehabt, so daß sie sie erst aufbauen mußte.Wenn sich alles erst einmal eingespielt hat und normal läuft, werde ich auch wieder Freude daran haben, ermahnte sich Laura. Mir bleibt ja gar nichts anderes übrig, denn wenn ich es nicht schaffe, wüßte ich nicht, wie ich es meinen Eltern beibringen sollte.Laura bürstete die langen rotblonden Haare, die ihr seidigJulia__schimmernd bis auf die Schultern fielen, dann knöpfte sie die lachsfarbene Seidenbluse zu. Es war sinnlos, sich schon jetzt über ein mögliches Scheitern Gedanken zu machen .Geistesabwesend überprüfte sie ihr Spiegelbild. Sie war froh, wieder in Kansas City zu sein. Nach zwei Jahren im hektischen Manhattan kam sie sich hier wie in einer Oase des Friedens vor. Sie hatte die Geruhsamkeit, den fast kleinstädtischen Charakter ihrer Heimatstadt und die freundlichen Menschen vermißt.Natürlich hatte sie Heimweh nach dem Clinton gehabt, dem ganzen Stolz ihres Vaters. Das Hotelleben lag Laura im Blut, weil sie damit aufgewachsen war. Eines Tages würde sie Vaters Platz als Geschäftsführer und Besitzer übernehmen, wie er es bereits geplant hatte, als sie noch ein Kind war.Ich habe keinen Grund, mich unbehaglich zu fühlen, versuchte Laura sich klarzumachen. Natürlich erschien mir die Arbeit aus der Kinderperspektive leichter als sie wirklich ist, aber bis Dad sich zur Ruhe setzt, habe ich mir alle nötigen Kenntnisse angeeignet.Schließlich hatte sie jahrelang davon geträumt, bis ihr Leben vor zwei Jahren durch einen Mann und ihre Leichtgläubigkeit so aus den Fugen geraten war, daß sie nach Manhattan geflüchtet war Aber das war jetzt nicht mehr wichtig. Damals hatte Laura geglaubt, ihren Kummer nie zu verwinden. Doch im Lauf der Zeit hatte sie eingesehen, wie unreif sie gehandelt hatte, eines Mannes wegen ihr Lebensziel aufgegeben zu haben. Als sie zur Vernunft gekommen war, fuhr sie nach Hause.Innerlich bereitete Laura sich auf die wartende Arbeit vor, als sie die breite Treppe des weiträumigen Fachwerkhauses am Hyde Park hinunterging.Lauras Mutter summte ein altes Liebeslied, während sie das Frühstücksgeschirr ihres Mannes abräumte. Guten Morgen, Liebes", begrüßte sie Laura fröhlich. Was möchtest du essen?"Nur Toast und Saft, bitte." Laura küßte die Mutter auf die Wange und griff nach der Kaffeekanne. Aber ich nehme es mir selbst, wie du weißt. Du brauchst mich nicht zu bedienen."Mit einer Scheibe Brot im Magen kannst du doch unmöglich den ganzen Tag lang arbeiten, Kind. Mir wäre lieber, du würdest " Ginny sprach nicht weiter und lächelte zerknirscht. Entschuldige. Als du dich bereit erklärtest, zu uns zu ziehen, hatte ich dir doch versprochen, mich nicht wie die Mutter eines

Termékadatok

Cím: Spricht was gegen Heirat? [antikvár]
Szerző: Leigh Michaels
Kiadó: Cora Verlag GmbH & Co
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 130 mm x 180 mm
Leigh Michaels művei
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