Bővebb ismertető
EinleitungSo schön Budapest auch ist, manchmal verspüren Sie den Wunsch, es für einen Tag zu verlassen. Dieses Buch soll Privatreisenden und Globetrottern bei der Wahl der Ausflugsziele, zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten und der Freizeitgestaltung behilflich sein.Wir würden uns freuen, wenn für jeden - auch für Kinder - etwas dabei wäre. Die Ausflüge sind von unterschiedlicher Art, einige haben ländlichen, andere Urbanen Charakter, manche führen in die freie Natur, andere zur Kultur. Es war nicht leicht, die untenstehende Liste auf 10 Exkursionen einzuschränken und wir hoffen, nicht gerade das gestrichen zu haben, was für Sie von besonderem Interesse gewesen wäre.Ein Tag draußen sollte auf keinen Fall eine Kraftprobe sein. Viele Kapitel enthalten jedoch viel mehr, als an einem Tag in Ruhe besichtigt werden könnte. Hier versuchte man, eine Auswahl anzubieten und für die Bedürfnisse jener, die einmal über Nacht bleiben wollen, zu sorgen. Der von Budapest am weitesten entfernte (120 km), in diesem Buch beschriebene Ort ist Eger. Selbst wenn Sie allen Angaben eines Kapitels peinlichst genau folgen, sollten Sie doch nicht mehr als 300 km fahren müssen.Sieben der Ausflüge können mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen werden, bei den restlichen drei (die Große Tiefebene, Hollókő und Szécsény sowie Majk und Várgesztes) ist dies nur teilweise möglich. Die jeweiligen Gegebenheiten werden am Ende eines jeden Kapitels angeführt, aber wir haben es Ihnen überlassen, die Abfahrtszeiten der Züge und Busse zu ermitteln.Nach einigen Probeanrufen mußten wir feststellen, daß das Englische Informationsservice für Bus- und Zugauskünfte nicht ganz zufriedenstellend ist. So ist es z.B. sehr schwierig, vermittelt zu werden. Ambesten wendet man sich an Tourinform (Tel: 117-9800; 8-20 Uhrj, das vom ungarischen Fremdenverkehrsamt betrieben wird. Das Personal ist hilfsbereit und spricht sechs europäische Sprachen. Wenn Sie persönlich vorsprechen (Budapest V. Sütő utca 2), werden Sie mit reichlichem Prospektmaterial versorgt. Busfahrkarten für Überlandsfahrten sind beim Fahrer zu lösen, Bahnkarten am Bahnhofsschalter. Sofern möglich, würden wir 1. Klasse empfehlen, da die 2. Klasse sehr überfüllt sein kann. Über die Fahrtarife informiert Sie ebenfalls%urinform.Auch in den lokalen Hotels ist man sehr hilfsbereit, selbst dann, wenn Sie dort nicht übemachten. Das Personal erledigt für Sie Telefonanrufe in ungarischer Sprache oder führt die Verhandlungen mit dem Taxifahrer, falls Sie ein Taxi für einen Tag mieten wollen.In diesem Buch finden Sie keine Preisangaben, da die Inflationsrate noch immer sehr hoch ist; dennoch sollten Sie die Eintritts-, Kost- und Quartierpreise in diesem Land auf angenehme Weise überraschen.Ein paar Hinweise für diejenigen, die zum ersten mal in Ungarn sind:Adressen sind in ungarischer Sprache angegeben. Der Reihenfolge nach kommt zuerst der Platz- oder Straßenname, danach die Nummer; "út","utca", und "útja" bedeutet Straße, "tér" Platz. Es gibt sehr viele Tankstellen, kleinere führen aber oft kein bleifreies Benzin. Der Automobilklub prüft Ihr Auto gegen ein geringes Entgelt, selbst dann, wenn Sie in Ihrer Heimat kein Mitglied sein sollten. Autofahren nach auch nur minimalstem Alkoholgenuß ist verboten. Auf dem Lande sonntagsabends eine warme Mahlzeit zu bekommen, kann unter Umständen sehr schwierig sein. Viele Restaurants bieten größere Auswahl und Portionen zur Mittagszeit, der Hai^tmahlzeit in Ungarn. Geld wechseln kann man nicht nur in Banken, sondern auch in Keisebüros, Hotels und vielen Postämtem. In Restaurants und Hotels, sowie an Tankstellen ist es üblich, Trinkgeld zu geben. Manche Reisende honorieren auch Fremdenführer mit einem Trinkgeld, aber in Kirchen ist es besser, eine Spende in den Opferstock einzuwerfen.Nun einige Worte zu den Architektur- und Kunststilen in Ungarn, da einige in Westeuropa unbekannt sind und manche hier zu einer anderen, meist späteren Zeit auftraten.Romanik (dicke Mauern und Säulen, runde Gewölbe) trat im ll.Jh. auf und erlebte Ihre Hochblute im 12. und 13.Jh., ehe sie von einer eher von Deutschland als von hrankreich her beeinflußten Gotik (Spitzbogen, Strebepfeiler, Pilaster) abgelöst wurde. Der Renaissancestil kam durch italienische Künstler in der späten HälTte des 15.Jh. - also eigentlich sehr früh - nach Ungarn.^ Der^Wassische Einfluß spiegelt sich in der Bedeutung von Ausgewogen- und Propor-Sehr wenig ist au^ der Ottomanischen Periode übriggeblieben, nach der dann gegen tnde des 17.Jh. Ungarn von Osterreich und Italien her vom Barockstil "erobert"