Bővebb ismertető
Das Werk von Giovanni Battista Piranesi ist in den letzten Jahren in verschiedenen Lándern
durch zahlreiche Ausstellungen gewürdigt worden, in denen die Bedeutung des Künstlers für die bildliche Vorstellung von der Stadt Rom erneut sichtbar wurde. Piranesi hat als Zeit-genosse Winkelmanns, des Begründers der klassischen Archáo-logie, durch seine reife Darstellungskunst in besonderem MaCe die Aufmerksamkeit der gebildeten Welt jener Tage auf die „Ewige Stadt" und ihre Altertümer gelenkt. Die Aus-stellung im Altén Museum — bis Juni geöffnet — umfaBt 80 groGformatige Radierungen von barocken und antiken Bau-werken Roms, die zum überwiegenden Teil aus dem Besitz des Kabinetts stammen. Als Ergánzung dazu werden acht Korkmodelle und ein Marzipanmodell von antiken römischen Bauten gezeigt. Das SchloBmuseum Gotha und das Staatliche Museum Schwerin stellten die Korkmodelle zur Verfügung; das Marzipanmodell wurde eigens für diese Ausstellung histo-rischen Tafelzierden nachgebildet. Alle Exponate sind in einem Katalog verzeichnet; dieser enthalt ausführliche Be-schreibungen der Bauwerke, einen Stadtplan von Rom und 24 Abbildungen der schönsten Blátter.
Eine Röntgenuntersuchung wurde kürzlich an mehreren Kindermumien aus dem Ágyp-nach 2000 Jahren tischen Museum durch Herrn Prof. Dr. med. Dieckhoff,
Direktor der Kinderklinik der Charité, vorgenommen. Eine Veröffentlichung der medizinischen und archaologischen Er-gebnisse wird vorbereitet.
Der neugestaltete der Frühchristlich-byzantinischen Sammlung im Bode-Museum
Ikonensaal wurde Anfang Február 1972 wiedereröffnet. Gezeigt werden
aus eigenen Bestánden Ikonén des 6. bis 19. Jahrhunderts, vermehrt um einige Neuerwerbungen und reprásentative Dauerleihgaben, sowie Werke des ostkirchlichen Kunsthand-werks.
Ein Freundschaftsvertrag und derAbteilung 20. Jahrhundert der National-Galerie wurde zwischen der abgeschlossen. Die engen Kontakté zwischen der Brigádé und
Brigádé Ziolkowski, den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Abteilung dienen
VEB Funkwerk Köpenick, dem Ausbau und der Festigung des bereits bestehenden Rah-
men-Patenschafts-Vertrages zwischen dem VEB Funkwerk Köpenick und den Staatlichen Museen zu Berlin.
358 375 Besucher
wurden im I. Quartal 1972 in unseren Háusern gezáhlt, das sind 104 810 mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.