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Zum Geleit.
Das Bistum Stuhlweißenbiirg hat das seltene Glück, daß iniierhalb seiner ]3iözesangrenzen drei lieiligraäßige Menschen ihre letzte Ruliestätte haben, die ihrer Seligsprechung und damit der Ehre der Altäre entgegensehen. In Stuhlweißenburg ruht am Rande fler Stadt, in der neuen mächtigen Kirche Bischof Ottokár Pro-hászka, der große Kanzelredner und soziale Volksbischof Ungarns, in Érd an der Donau ist an den Mauern des Schlosses das schlichte Grab der heiligmäßigen Klosterfrau Maria Margarete Rogner; ihr verborgenes, heiliges Leben und Sterben hat Gott durch manche auifallende Gnadenerweise verherrlicht; und auf dem Stadtfriedhof in Stuhlweißenburg harrt ein wahrhaft heiliger Jungmann unserer Tage der ewigen Auferstehung : Stefan Kaszap.
Nur 19 Jahre hat das junge heiligmäßige Leben Stefan Kaszaps gewährt, von 1916 bis 1935. Dieses Leben zeichnete ein kraftvolles Ringen und heiliges Streben nach den höchsten Idealen unseres heiligen Glaubens aus, — darum ist es ein leuchtendes Vorbild für die kathohsche Jugend Ungarns. Der Name Stefan Kaszap ist heute im ganzen Lande bekannt, der Ruf von seinem beispielgebenden, reinen Helden- und Heiligenleben ist über die Grenzen weit hinausgedrungen. Briefe kommen aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien, Schweden, Litauen, ja sogar aus Syrien, Japan und Amerika, die sich lebhaft nach diesem heiligen Jungen Menschen erkundigen, seinen Lebenswandel bewundern und von Gebetserhörungen berichten, die auf seine Fürbitte hin geschehen.
Stefan Kaszap, ein musterhafter Student, ein schneidiger Vorturner und Sportsm^ann, dann ein bescheidener Novize des Jesuitenordens, wer möchte nicht die 19 Lebensjahre eines solchen jungen, idealen Menschen kennen lernen, der tief fromm gelebt und engelreinen Herzens gestorben ist? Von einem solchen Leben
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