Bővebb ismertető
Einleitung
Die Astrologie ist eine komplizierte Wissenschaft, und dieses Buch erhebt nicht den Anspruchj ein wissenschaftliches Werk zu sein. Ich möchte aber zu Beginn kurz den Mechanismus dieser Wissenschaft erklären, in der Hoffnung eventuellen Mißverständnissen des Lesers vorzubeugen.
Der Zyniker wird fragen: »Wie kann die Charakteristik eines Sternzeichens für alle Menschen die unter ihm geboren sind, zutreffen?« Die nächstliegende Antwort wäre natürlich, daß alle Horoskope zuerst allgemein sein müssen, es sei denn, der Astrologe kennt genau alle Einzelheiten über die Stunde, den Tag und der Geburt.
Nehmen wir zum Beispiel eine Person, die am 3. April geboren wurde. Grob gesagt ist sie ein Widder, denn die Sonne beherrscht zwischen dem 21. März und dem 20. April den Teil des Himmels der als der Widder bekannt ist. Wir müssen aber auch die Lage des Mondes berücksichtigen, der ungefähr alle 48 Stunden in ein neues Zeichen tritt. Er mag an jenem Tag gerade im Zeichen der Zwillinge gestanden haben, und in diesem Fall wäre unser Beispiel ein Widder-Zwilling. (Hier muß noch erklärt werden, daß die Sonne die Willenskraft und die Gefühle und der Mond das Unterbewußtsein beherrscht und daß deshalb die Person unseres Beispiels die Willenskraft des Widders und das Unterbewußtsein des Zwillings habenwürde.)
Wenn wir weiter gehen, müssen wir das Zeichen berücksichtigen, welches zur genauen Stunde der Geburt auftaucht. Dieses ist einem ständigen Wechsel unterzogen, da jedes Zeichen ungefähr zwei Stunden braucht um über den Horizont zu kommen. Es mag sein, daß der Widder gerade in dieser Stunde erschien, und in diesem Fall würde unser Beispiel die Persönlichkeit des Widders haben, weil er ein Widder-Zwilling-Widder wäre. Diese Prozedur wird durch alle neun Planeten fortgesetzt, von denen jeder wieder zur Charakteristik der geborenen Person beiträgt: ihre Lage, das Zeichen in dem sie stehen, und die Aspekte ihrer Konstellation spielen alle eine wichtige Rolle. Wenn ein Astrologe alle diese Bewegungen berechnet und interpretiert, dann haben wir das, was man eine »Geburtskarte« nennt. Durch den ständigen Wechsel am Sternenhimmel ist es sehr selten,