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Im neunten Kapitel seiner Philosophie der Freiheit fafit Rudolf Steiner seine Ausführungen über die Idee der Freiheit in den folgenden Sátzen zusammen: Die Natúr macht aus dem Menschen blofi ein Naturwesen; die Gesellschaft ein gesetzmáfiig handelndes; ein freies Wesen kann er nur selbst aus sich machen. Die Natúr láfit den Menschen in einem gewissen Stádium seiner Entwicklung aus ihren Fesseln los; die Gesellschaft führt diese Entwicklung bis zu einem weiteren Punkt; den letzten Schliff kann nur der Mensch selbst sich geben. Auf die...
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Im neunten Kapitel seiner Philosophie der Freiheit fafit Rudolf Steiner seine Ausführungen über die Idee der Freiheit in den folgenden Sátzen zusammen: Die Natúr macht aus dem Menschen blofi ein Naturwesen; die Gesellschaft ein gesetzmáfiig handelndes; ein freies Wesen kann er nur selbst aus sich machen. Die Natúr láfit den Menschen in einem gewissen Stádium seiner Entwicklung aus ihren Fesseln los; die Gesellschaft führt diese Entwicklung bis zu einem weiteren Punkt; den letzten Schliff kann nur der Mensch selbst sich geben. Auf die dreifache Organisation des Menschen naeh Leib, Seele und Geist ist in diesen Sátzen hingewiesen. Der Mensch ist seiner Leiblichkeit naeh ein Naturgeschöpf. Was die physischen Stoífe dieses Leibes mit ihren Lebensprozessen zur áufieren Gestaltung heranbildet, unterliegt in seinen Anlagen den Naturgesetzen der Vererbung. Innerhalb dieser Grenzen ist der Mensch ein Gattungswesen, der Angehörige einer Art unter allén Naturgeschöpfen. Was er als ein solches Naturwesen zu verrichten imstande ist, dazu befáhigen und nötigen ihn die Organe seines Leibes. Aber der Mensch ist auch ein Seelenwesen. Damit ist er ein soziales Wesen. Das Verháltnis zu seinen Mitmenschen ist in dieser Seelenhaftigkeit begründet. Hier ist er nicht wie das Tier an seine leibliche Organisation so gebunden, dafi aus dieser alle Formen seines Verhaltens sich ergeben. Auf das menschliche Seelenwesen wirkt die menschliche Gesellschaft bildend. Er lernt im Sinne der Gemeinschaft gesetzmáJ3ig handeln. Diese Gesetzmáfiigkeit holt der Mensch aus dem Geiste. Der Geist ist in ihm zur Individualitát geworden. Durch den Geist erhebt er sich über sein Naturdasein. Vom Geiste aus belehrt er sein Seelenwesen. Darauf beruhen alle gegenwártigen Sozialprobleme, dafi der Mensch als Seele mit der anderen Menschenseele so zu leben vermag, dafi seinem Leibe als der Naturgrundlage seines Erdendaseins die Kráfte zur Lebenserhaltung zufliefien können und dafi sein Geist sich in Freiheit entfalten kann. Als Geist ist jede menschliche Individualitát eine Welt für sich. Wie können diese Welten zusammen leben ? Der Geist oífenbart sich als Bewufitsein. Das menschliche Bewufitsein macht in der Evolution Metamorphosen durch. Gemáfi diesen Bewufitseinsstufen müssen sich die Formen des Gemeinschaftslebens wandeln. Aber auch

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Cím: Sternkalender Ostern 1973/1974 [antikvár]
Szerző: Friedrich Hiebel , Georg Hartmann , Gerhard Wolber , Hans Christof Valentien Suso Vetter
Kiadó: Philosophisch-Anthroposophischer Verlag
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 140 mm x 200 mm
Friedrich Hiebel művei
Georg Hartmann művei
Gerhard Wolber művei
Hans Christof Valentien művei
Suso Vetter művei
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