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DER WASSERBÜFFEL, IST DAS SINNBILD DES malaiischen Volkes. Einer der Stamme der Malaien, die Leute von Minangkabau in Mittelsumatra, die sich alte ehrwürdige Sitten bewahrt habén und stolz auf ihre Geschichte sind, führen den Namen ihres Landes auf ihn zurück und erklaren ihn als MenangKerbau, Sieg des Wasserbüffels. Der Kerbau, wie die Malaien das starke Tier nennen, ist der Freund des Menschen, dessen Reisfeld er geduldig pílügt, allerdings nur der des Indonesiers, denn gegen den Geruch der WeiBen hat er eine unüberwindliehe Abneigung. Von einem winzig kleinen Malaienknaben láfit er sich widerspruchslos lenken, aber wenn sich ihm ein Fremder naht, macht seine sonst unerschütterliche Ruhe einer jahen Wut Platz. Sonst aber ist er die verkörperte Gutmütigkeit, und kaum irgend etwas vermag ihn aus seiner Ruhe zu bringen. Darüber hinaus ist der Kerbau das Sinnbild der Stárke. Er ist das einzige aller Haustiere Indonesiens, das sich vor dem Tiger nicht fürchtet, vor dem Tiere, das selbst der Mensch oft aus magischer Scheu nicht mit seinem malaiischen Namen Harimau, sondern nur flüsternd als Tuan jang di Rimba, Herr im Walde, zu bezeichnen wagt. Wehe dem Tiger, der es unternimmt, sich an einen Kerbau heranzuschleichen! Ohne ein Zeichen von Erregung nimmt ihn der Wasserbüfíel auf seine starken Hörner und schleudert ihn in die Luft, bis der Herr im Walde nur noch eine formlose Masse ist. Wird ein Kerbau von einem Tiger angegriíTen, dann eilen ihm sofort seine Kameraden zu Hilfe, und der Hirt einer Wasserbüffelherde ist vor dem Tiger völlig sicher. Der Tiger ist gefáhrlich, und nicht umsonst begannen in der Zeit des illegalen Kampfes der Malaien und Javanen gegen die Japaner die Sendungen des