Bővebb ismertető
VorwortAurelius Augustinus (354-430 n. Chr.) aus Nordafrika schrieb einmal, daß weder Zukunft noch Vergangenheit sind, und daß man eigentlich nicht sagen kann, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern daß man .vielleicht sagen muß: es gibt drei Zeiten, die Gegenwart vom Vergangenen, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung."Es gibt nur eine Geschichte, so wie es nur eine Menschheit gibt. Unter diesem Aspekt der Einheit, die aus einer erstaunlichen Vielfalt besteht, haben wir die Texte dieses Lesebuchs zusammengestellt, nach Themen gegliedert, die anscheinend regelmäßig zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten der Erde für die jeweilige Gesellschaft von Bedeutung waren.Die Streifzüge durch die frühen Hochkulturen" führen in ferne Vergangenheiten, als Geschichte noch nicht Weltgeschichte war und als unabhängig und in verschiedenen Landschaften der Erde Weltreiche entstanden, die nichts voneinander wußten. Vom Beginn der Geschichte bis in unsere Gegenwart suchten die Menschen immer wieder neue Lösungen für gleichartige Ideen und Probleme, wenn es galt, das Miteinanderleben und das Gegeneinander zu organisieren. Dabei verblüfft die Vielfalt der Wege, die von der Menschheit beschritten worden ist, und trotz aller Variation begegnet Verwandtes zu allen Zeiten und in jeder Weltgegend.Geschichte unterliegt einem Verwitterungsprozeß; Vergangenes wird vergessen. Ziel aller Geschichtsschreibung ist es, Erinnerung zu bewahren oder erst zu wecken, sie ist Gedächtnis der Menschheit, und wir wissen heute zumeist mehr über vergangene Epochen, Räume und Ereignisse, als11' ' :