Bővebb ismertető
Vorwort.
1. Es handelt sich in dem vorliegenden Werk um eine psychologisch begründete Untersuchung über die lautkombinatorische Struktur des Wortes. Diese Arbeit darf durchaus nicht als eine theoretisch-phonetische Untersuchung betrachtet werden. Es sind zwar instrumentale Messungen über die Lautdauer unternommen; dagegen werden hier keine Experimente der hysiologisch-physikalisch gerichteten Phonetik besprochen. Vielmehr hat diese Untersuchung als eine rein sprachwissenschaftliche Arbeit zu gelten. Die psychologische Begründung der Probleme ist in meiner Sprachlehre des Westlappischen §§ 76—82 eingehend erörtert; die vorliegende Untersuchung knüpft daran an.
In meinen Sprachlehren des Südlappischen und des Westlappischen sind die Strukturgesetze und der Gestaltwechsel dieser lappischen Dialekte schon behandelt, und dabei ergaben sich Gesetze, die nicht nur für das Süd- und Westlappische Geltung haben, sondern über das Gesamtlappische und auch über andere mit dem Lappischen verwandte Sprachen ein neues Licht werfen können. Die vorhandene Literatur liefert sonst sehr wenige und sehr unzuverlässige Beiträge zur Lösung dieser Probleme, und deshalb bin ich gezwungen, der Abhandlung in der Veröffentlichung neuen Materials einen sehr großen Raum zu opfern. Da die Sprachlehre des Westlappischen eine sehr ausführliche Untersuchung enthält, sind die dem Westlappischen am nächsten stehenden Dialekte etwas kürzer behandelt. Dagegen ist das östliche Nordlappische in Varanger und Polmak wiederum genauer berücksichtigt, weil diese Idiome schon sehr von dem Westlappischen in Arjeplog abweichen.
2. Die Erörterungen stützen sich auf das von mir in den Jahren 1918—21 gesammelte Material. Über dieses sind in einem „Reise-